Aktuelle Nachrichten

Premiere: "Der starke Stamm" am Residenztheater München
Am 23. Januar hat Der starke Stamm von Marieluise Fleißer am Residenztheater,...

UA von Felicia Zellers "Der Fiskus" am Staatstheater Braunschweig
Am 18. Januar ist die Uraufführung von Felicia Zellers neuem Stück Der Fiskus...

Hörspiel des Jahres 2019: "GEH DICHT DICHTIG!" von Ruth Johanna Benrath
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat GEH DICHT DICHTIG! von...

DSE: "Vor dem Entschwinden" am Rheinischen Landestheater Neuss
Am 11. Januar ist am Rheinischen Landestheater, Neuss die deutschsprachige...

Prämiert: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinner der...

UA: "Apeiron" von Anja Hilling am Theater Bonn
Am 24. Januar ist die Uraufführung von Anja Hillings Stück Apeiron am Theater...

Neu bei FBE: "Brüder" von Jackie Thomae
Zwei Männer. Zwei Möglichkeiten. Zwei Leben. Jackie Thomae stellt in ihrem...

Neu bei FBE: "Unser Dorf" von Klaus Chatten
Mia Fängewisch ist Witwe. Vor genau einem Jahr ist ihr Mann Hubert...

Neu bei FBE: "I and You" von Lauren Gunderson
Einfühlsam und voller Humor erzählt Lauren Gunderson von der Suche zweier...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Gelich, Johannes

Johannes Gelich, geboren 1969 in Salzburg, ist ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. Er studierte in Wien Theaterwissenschaft und Germanistik. Nach dem Studium war er zwei Jahre lang Lektor in Iași in Rumänien. Anschließend schrieb er zahlreiche Publikationen und Reportagen in FAZ, Literatur und Kritik, Ö1 und Der Standard. 2006 erhielt Gelich für seinen Roman Chlor den "Buch.Preis" der Arbeiterkammer Oberösterreich. 2008 war er Stadtschreiber von Sibiu. 2015 erhielt er für das Feature "Vielleicht hätte ich dich lieben sollen" (ORF, Ö1) den Karl Renner-Publizistikpreis. Johannes Gelich lebt und arbeitet in Wien.


Weitere Informationen zu Johannes Gelich

 

Chlor

Roman von Johannes Gelich

frei zur UA

Während draußen der Konkurrenzkampf tobt und die kalte Hand der Ökonomie alles zu erdrücken droht, verbringt der Erzähler seine Tage im Hallenbad, eingehüllt vom sanften Plätschern des Wassers, von den gedämpften Geräuschen der Menschen und den Durchsagen der Badeanstalt. Von seiner Firma wurde er "freigesetzt", von seiner Frau Vivien wird er zunehmend ignoriert – sie steht ja auch mit beiden Beinen und, wie es den Anschein hat, erfolgreich im stressreichen Leben einer PR-Managerin. Immer mehr wird das Wasser zu seinem Element: Schon immer haben ihn Fische interessiert, er weiß alles über Haie und Wale, und wenn er nicht ins Hallenbad geht, dann besucht er das Aquarium. Aber während er sich in die sanfte, konfliktfreie Welt des Wassers zurückzieht, eskaliert die Krise mit Vivien.

Hinweis:
Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption des Romans zu erstellen. Das Buch ist im Literaturverlag Droschl erschienen.



Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.