19.09.2018

Aktuelle Nachrichten

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Franz ArnoldArnold, Franz

Der 1878 in Znin bei Bromberg geborene Arnold begann seine Bühnenlaufbahn als Schauspieler im jugendlichen Alter von 19 Jahren in Eberswalde.
Nach Stationen in der Provinz kam er 1907 nach Berlin, wo er am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater als Komiker die Herzen seines Publikums eroberte. Schwank und Lustspiel bestimmten das Repertoire des Lustspielhauses an der Friedrichstraße. Dort lernte Arnold den Schauspieler, Regisseur und Schwankautor Ernst Bach kennen und es begann eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit. In gemeinsam verfassten, von Bach inszenierten Stücken, überzeugten beide auch mit ihren komödiantischen Leistungen.
Nach dem ersten Weltkrieg ging Bach als Direktor des Volkstheaters nach München, Arnold widmete sich den weiterhin gemeinsam geschriebenen Stücken an verschiedenen Berliner Theatern. Seit 1920 folgte Stück auf Stück. Zur Produktion trafen sich die Partner entweder in Garmisch oder am Starnberger See.
1929 wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit durch Bachs Tod beendet. Nach 1933 emigrierte Arnold nach England, wo er 1960 starb.

 

Da stimmt was nicht

Schwank in drei Akten
3D, 8H

Generaldirektor Winkler will seine Tochter Annelore mit einem Erbprinzen verheiraten, um so sein vom Bankrott bedrohtes Unternehmen wieder kreditwürdig zu machen. Allerdings ist Winkler auf einen Schwindler hereingefallen: Da der echte Prinz seit über einem Jahr außer Landes ist, hat sich dessen früherer Diener Anton als Hoheit ausgegeben.
Der Betrug wäre auch gar nicht weiter aufgefallen, wenn nicht der echte Prinz just am Tag der Hochzeit wieder in seinem Stammschloss aufgetaucht wäre. Befremdet und amüsiert, vernimmt er die Nachricht von seinem Doppelgänger und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Er verkleidet sich als Chauffeur des jungvermählten Paares und begleitet es auf ihrer Hochzeitsreise an die Riviera - allerdings erst einmal ohne den falschen Prinzen, der wegen "dringender Geschäfte" anderweitig verreist und natürlich mit der Mitgift durchbrennt.
Papa Generaldirektor reist mit dieser katastrophalen Nachricht Annelore nach, bittet sie aber, das falsche Spiel dennoch weiterzutreiben, bis er alles Geschäftliche geregelt hat - es geht um eine Fusion mit dem Unternehmen des Geheimrates Claasen.
Zufälligerweise ist Claasen mit seiner Frau Sabine in Nizza. Sabine, die den Prinzen kennt, möchte dem frisch vermählten Paar ihre Aufwartung machen und erkennt natürlich den vermeintlichen Chauffeur. Verdattert spielt Annelore das Spiel mit. Gemeinsam mit ihrem Vater ist sie genauso erbost wie angenehm überrascht, wie souverän der Prinz seine Rolle meistert.
Doch das vermeintlich falsche Spiel steht für Winkler auf der Kippe, als auch noch der Onkel des Prinzen auftaucht. Während Winkler und Annelore zitternd die Decouvrierung erwarten, steuert das Stück seinem Happy End entgegen.