20.01.5444

Aktuelle Nachrichten

Premiere: "Schöne neue Welt" am Altonaer Theater
Robert Koalls Bühnenfassung von Schöne neue Welt nach dem Roman von Aldous...

DSE: "Das Mädchen von weither" von Emma Broström an der Neuen Bühne Senftenberg
Am 19. Januar bringt die Neue Bühne Senftenberg Emma Broströms Stück Das...

Zum Wiederentdecken: "Bach. Das Leben eines Musikers." von Thomas Sutter
Bach. Das Leben eines Musikers. ist eine szenische Biographie und ein...

Premiere: "Mädchen wie die" am Jungen Schauspiel Hannover
Evan Placeys vielfach ausgezeichnetes Coming-of-Age-Stück Mädchen wie die...

Neu bei FBE: "Frau Luna" von Paul Lincke in der Fassung der Bar jeder Vernunft, Berlin
Einmal Mond und zurück, bitte! Nach Im weißen Rössl präsentiert die "Bar...

Neu bei FBE: "Der Vogel Anderswo" von Stephan Wolf-Schönburg
In Damaskus lebt der kleine Nunu. Sein bester Freund ist ein kleiner Vogel....

Neu bei FBE: "Kuno kann alles" von Henry Mason
Kuno ist ein Draufgänger, ein Energiebündel und Alleskönner: hundert Kugeln...

Premiere: "Hier kommt keiner durch!" an den Wuppertaler Bühnen
In der Regie von Markus Höller zeigen die Wuppertaler Bühnen ab dem 27....

Aktuelles: "Alles Schwindel" von Mischa Spoliansky und Marcellus Schiffer am Maxim Gorki Theater, Berlin
Am 17.12.2017 hatte Alles Schwindel von Mischa Spoliansky und Marcellus...

Aktuelles: "Die Regeln des Sommers" in der Regie von Hannah Biedermann am Jungen Nationaltheater Mannheim
Am 10. Dezember brachte die FAUST-Preisträgerin Hannah Biedermann ihre...

Aktuelles: "Alice" von Tom Waits und Robert Wilson am Metropoltheater München
Am 23.11.2017 hatte Alice von Tom Waits und Robert Wilson am Metropoltheater...


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Der gewöhnliche Weg

(Le circuit ordinaire)
Ein Stück von Jean-Claude Carrière
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
2H
frei zur DSE

Ein wie ein Thriller funktionierendes, spannendes Theaterstück, in dem der Autor mit analytischer Präzision die perfiden und menschenverachtenden Überwachungsmechanismen in einem totalitären Staat aufzeigt.
Ein neuer Führungsoffizier der Staatssicherheit hat einen langjährigen, verdienten inoffiziellen Mitarbeiter in sein Büro einbestellt. Der hat seit Jahren tausende von Informationen geliefert, eine Vielzahl von Menschen bespitzelt und denunziert und sein "Geschäft" immer voller Überzeugung und Begeisterung betrieben.
Doch jetzt wird er von seinem neuen Vorgesetzten mit Briefen konfrontiert, in denen er selbst Opfer von Denunziation ist. Unvermittelt sitzt er nun selbst auf der Anklagebank. In die Enge getrieben gesteht er, dass er diese Denunziationen auf Befehl seines alten Führungsoffiziers selbst geschrieben hat, damit er nicht verdächtigt wird, er arbeite für den Sicherheitsdienst. Wie aber kann er beweisen, daß er in der Tat der Verfasser der ihn belastenden Schreiben ist? Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in dem sich beide belauern, Finten schlagen, falsche Spuren legen. Man glaubt immer, man wüßte, wie diese spannende Schach-Partie weitergeht, welcher Zug von dem jeweiligen Gegner jetzt erfolgt, und wird immer wieder von einem unerwarteten neuen Spielzug überrumpelt, bis zum überraschenden Schluß. Ein bedrückender Text über Denunziation und Manipulation, über Verdächtigungen und Unterdrückung in einem totalitären Staat, in dem die Menschen zu willenlosen Werkzeugen der Staatsmacht reduziert werden.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.