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Premieren: "Lazarus" in Leipzig und Göttingen
Lazarus von David Bowie und Enda Walsh entwickelte sich nach der...

Premiere: "Backbeat" an der Württembergischen Landesbühne Esslingen
Am 6. Juni ist die Premiere von Iain Softleys und Stephen Jeffreys'...

Neu: "Pig Boy 1986-2358" von Gwendoline Soublin
Am Beispiel des Schweins entwirft Gwendoline Soublin eine so bizarre wie...

Neu: "Else (ohne Fräulein)" von Thomas Arzt
Angelehnt an Schnitzlers inneren Monolog "Fräulein Else" verortet Thomas Arzt...

Neu: "Das Leben ist ein Wunschkonzert" von Esther Becker
Esther Becker ist das Kunststück gelungen, mit leichter Hand ein gewitztes...

UA: "Mr. Nobody" am Jungen Schauspiel Düsseldorf
Am 1. Juni ist die Uraufführung von Mr. Nobody nach dem Film von Jaco Van...

Premiere: "Alles was Sie wollen" an der Komödie am Kurfürstendamm
Am 7. Juni ist die Premiere von Alles was Sie wollen an der Komödie am...

Sommertheater: Unsere Premieren von Juni bis August
Wir freuen uns auf Sommer, Sonne und Theater - hier eine Auswahl unserer...

Ausgezeichnet: Berliner Kindertheaterpreis 2019 für Esther Becker
"Ein Stück, bei dem man sich fragt, wo es vorher war. Ein Stück, das es schon...

DE: "Der Besuch der alten Dame - Das Musical" bei den Freilichtspielen Tecklenburg
Am 24. Juli 2020 feiern die Freilichtspiele Tecklenburg die deutsche...


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Der gewöhnliche Weg

(Le circuit ordinaire)
Ein Stück von Jean-Claude Carrière
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
2H
frei zur DSE

Ein wie ein Thriller funktionierendes, spannendes Theaterstück, in dem der Autor mit analytischer Präzision die perfiden und menschenverachtenden Überwachungsmechanismen in einem totalitären Staat aufzeigt.
Ein neuer Führungsoffizier der Staatssicherheit hat einen langjährigen, verdienten inoffiziellen Mitarbeiter in sein Büro einbestellt. Der hat seit Jahren tausende von Informationen geliefert, eine Vielzahl von Menschen bespitzelt und denunziert und sein "Geschäft" immer voller Überzeugung und Begeisterung betrieben.
Doch jetzt wird er von seinem neuen Vorgesetzten mit Briefen konfrontiert, in denen er selbst Opfer von Denunziation ist. Unvermittelt sitzt er nun selbst auf der Anklagebank. In die Enge getrieben gesteht er, dass er diese Denunziationen auf Befehl seines alten Führungsoffiziers selbst geschrieben hat, damit er nicht verdächtigt wird, er arbeite für den Sicherheitsdienst. Wie aber kann er beweisen, daß er in der Tat der Verfasser der ihn belastenden Schreiben ist? Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in dem sich beide belauern, Finten schlagen, falsche Spuren legen. Man glaubt immer, man wüßte, wie diese spannende Schach-Partie weitergeht, welcher Zug von dem jeweiligen Gegner jetzt erfolgt, und wird immer wieder von einem unerwarteten neuen Spielzug überrumpelt, bis zum überraschenden Schluß. Ein bedrückender Text über Denunziation und Manipulation, über Verdächtigungen und Unterdrückung in einem totalitären Staat, in dem die Menschen zu willenlosen Werkzeugen der Staatsmacht reduziert werden.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.