26.04.2018

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...

Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...


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Dialog in der Hölle zwischen Macchiavelli und Montesquieu

2H

Der französische Advokat Maurice Joly veröffentliche 1864 anonym in Brüssel ein Buch mit demTitel "Gespräche aus der Unterwelt zwischen Machiavelli und Montesquieu oder Die Politik Machiavellis im 19. Jahrhundert", in dem er dem Geist des Despotismus, verkörpert in der Gestalt und Denkweise Machiavellis, das Legalitätsprinzip, verkörpert durch Montesquieu, gegenüberstellt. Das Buch brachte dem Autor 15 Monate Gefängnis ein.
Walter Jensen hat unter Hinzuziehung von Machiavellis "Der Fürst (Il Principe)" und Mantesquieus "Vom Geist der Gesetze (De l'Esprit Des Lois)" eine Theaterfassung dieser Gespräche Jolys erarbeitet. Er kürzte das mit historischen Parallelen aus der griechisch-römischen Geschichte überfrachtete und in vielen Teilen ausschweifende Buch um gut dreiviertel und schuf so einen faszinierenden, in sich spannenden Dialog. Den historischen Vorlagen entsprechend hat Jensen die Gedanken und Formulierungen nicht aktualisiert. Umso überraschender ist es, wie stimmig, zutreffend und aktuell dieser Dialog auch heute noch ist.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch