19.09.2224

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Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Die drei Schwestern

(Tri sestry)
In der Übertragung des Slavischen Seminars der Universität Kiel
5D, 9H

Ein Jahr zuvor verstarb der Vater der drei Schwestern Mascha, Olga und Irina, die seit über zehn Jahren in der kleinen Provinzhauptstadt wohnen. Olga arbeitet aufopferungsvoll als Lehrerin, Mascha ist mit dem pedantischen Lehrer Kulygin verheiratet, während die junge Irina unter ihrer Untätigkeit leidet. Des langweiligen Lebens überdrüssig, wünschen sich die Schwestern nach Moskau zurück, wo sie aufgewachsen sind, aber ihr Bruder Andrej, der einmal von einer akademischen Karriere träumte und nun mit einer tyrannischen Frau aus dem Provinzspießbürgertum verheiratet ist, hat das für den Umzug nach Moskau nötige Erbe verspielt. Lediglich das im Ort ansässige Offizierskorps bringt Abwechslung in den Alltag.

Mascha verliebt sich in Werschinin, den geschwätzigen, aber noblen Batteriekommandeur, der allerdings verheiratet ist, wenn auch unglücklich. Der dynamischen Tusenbach, der von einem sinnvollen, arbeitsreichen Leben träumt, möchte Irina heiraten. Auch Soljony interessiert sich für die jüngste Schwester, doch die weist den Zyniker ab.

Die Jahre vergehen. Irina, desillusioniert von ihrer Tätigkeit im Telegrafenamt, hat inzwischen ebenso wie Olga die Lehrerinnenlaufbahn eingeschlagen. Obwohl sie in Tusenbach nicht ihre große Liebe erkennt, hat sie seinen Heiratsantrag angenommen. Doch einen Tag vor der Hochzeit wird ihr Bräutigam von Soljony in einem Duell getötet. Gleichzeitig verlässt das Offizierskorps den Ort. Mascha verabschiedet sich für immer von Werschinin, und Olga tröstet in sanfter Resignation die Schwestern.