24.02.2020

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Amateurtheater
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Bild von Volker LudwigLudwig, Volker
Foto: Urbschat 

Volker Ludwig, geboren 1937, veröffentlichte schon während seines Studiums der Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München Kurzgeschichten und Satiren sowie Chansons und Sketche für Funk und Kabaretts („Stachelschweine“, „die bedienten“, Studentenkabarett).

Seit 1962 ist Ludwig freier Schriftsteller. Er schrieb die Texte für die Fernsehserie "Hallo Nachbarn" und zahlreiche Fernseh-Shows sowie Kabaretts ("Bügelbrett", "Wühlmäuse", "Kom(m)ödchen", für Wolfgang Neuss u. a.). 1965 erfolgt die Gründung des "Reichskabarett Berlin", für das er Haupttexter von acht Programmen bis 1971 war. 1966 gründete er das "Theater für Kinder im Reichskabarett", das seit 1972 Grips Theater heißt und das eines der wichtigsten Kinder- und Jugendtheater in Deutschland ist.

Volker Ludwig ist Autor von mehr als 30 Stücken, die in über 40 Sprachen übersetzt international gespielt werden. Dazu zählen die 1986 uraufgeführte musikalische Revue Linie 1, die bis heute als erfolgreichstes deutsches Musical gilt, und Ab heute heißt du Sara wie auch die beiden legendären Kinderstücke Bella, Boss und Bulli und Max und Milli. Von 2001 bis 2007 war Volker Ludwig Vizepräsident des Internationalen Theaterinstituts in Deutschland, zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen u. a. der Mülheimer Dramatikerpreis (für Linie 1), die Carl-von-Ossietzky-Medallie der Internationalen Liga für Menschenrechte, das Bundesverdienstkreuz, der ASSITEJ Preis 2003, der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2008 sowie die Verdienstmedaille des Landes Berlin. Volker Ludwig ist Mitglied beim P.E.N (seit 1979) und der Akademie der Künste.

 

Eine linke Geschichte

Theaterstück mit Kabarett
von Volker Ludwig und Detlef Michel
4D, 7H
UA: 23.05.1980, Grips Theater Berlin

Eine linke Geschichte - das ist Rück - und Überblick über ein Jahrzehnt in der Bundesrepublik Deutschland mit aufregendem Anfang und enttäuschendem Ausgang, von solchen, die dabeigewesen sind, die heute noch froh darüber sind, die sich aber nichts ersparen: Keine Selbstkritik, keine Auflistung der Desillusionierungen, auch nicht das Eingeständnis, dass sie es nicht viel besser schaffen als die Älteren, die sie damals mit Tomaten beworfen haben.