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Neu bei FBE: "Tewje" ein Ballett von Richard Wherlock und Olivier Truan
Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Bild von Philippe BlasbandBlasband, Philippe
Autoportrait des Autors 

Philippe Blasband stammt aus einer Familie mit polnisch-jüdischem und iranisch-muslimischem Hintergrund. Er lebt in Brüssel und arbeitet als Schriftsteller, Drehbuchautor und Theaterregisseur. Sein Stück Eine pornographische Beziehung, für den er auch das Drehbuch schrieb, wurde im Jahre 2000 bei den Filmfestspielen in Venedig hoch gelobt.


Weitere Informationen zu Philippe Blasband

 

Eine pornographische Beziehung

(Une liaison pornographique)
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
1D, 1H
UA: September 2001, Théâtre Le Public Brüssel
DSE: 24.04.2009, Theater im Container Telfs

Ein Mann und eine Frau erinnern sich - lange Jahre danach - an eine Episode ihres Lebens, in der sie eine wilde, rein sexuelle Beziehung miteinander hatten: Jede Woche, immer am selben Ort, zur selben Stunde trafen sie sich, um ihre sexuellen Phantasmen und Obsessionen auszuleben. Sie wußte nichts von ihm, er nichts von ihr, sie wußten weder ihre Namen, noch etwas vom Leben des Anderen. Schnell jedoch wurden sie sich gegenseitig unentbehrlich. Auf dem Höhepunkt ihrer gegenseitigen, immer stumm und fast anonym verlaufenden Beziehung zwang sie ein Ereignis, sich zu trennen.
Jetzt, Jahre danach, lassen sie diese Beziehung in ihrer Erinnerung wieder aufleben, einmal jeder für sich allein mit all den Änderungen, die die Zeit mit sich bringt, einmal zusammen, wie vereint durch die gemeinsame Erinnerung. Aber wie auch immer diese Erinnerung ist, die der eine oder der andere in sich bewahrt, sie zeugt - auch wenn das unwahrscheinlich klingt - von der Zärtlichkeit, der Zartheit und auch des Humors ihrer Beziehung, die diese Jahre überdauert haben. Zwei wunderbare, berührende Rollen für zwei ältere Schauspieler.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch