18.08.4270

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Hildesheimer, Wolfgang

Wolfgang Hildesheimer wurde am 9. Dezember 1916 als Sohn jüdischer Eltern in Hamburg geboren. Während seiner Schulzeit emigrierte er zusammen mit seiner Familie nach England, ging jedoch 1934 nach Palästina, um eine Tischlerlehre zu absolvieren. Um Malerei und Bühnenbildnerei zu studieren, kehrte er 1937 nach London zurück. Ab 1945 begann er sich zunehmend auf die Literatur und künstlerische Tätigkeit zu besinnen und arbeitete währenddessen als Gerichtsschreiber und Simultandolmetscher bei den Nürnberger Prozessen mit. Als Mitglied der „Gruppe 47“ zählte er zu den wichtigsten Vertretern der Nachkriegsliteratur und erhielt zahlreiche Literaturpreise. Zwischen 1940 bis in die 1950er Jahre hinein vermittelte er vor allem englischsprachige Literatur und übersetzte eine Vielzahl von deutschsprachigen Werken ins Englische u.a. Franz Kafkas "Elf Söhne".
Seine Erzählungen "Lieblose Legenden", die in der Zeit zwischen 1950 und 1962 entstanden, zählen noch heute zu den Klassikern der deutschen Nachkriegsliteratur. "Tynset", das er 1965 verfasste, schloss an den Erfolg seiner Erzählungen an und so erhielt er für "Tynset" sowohl den "Büchnerpreis" als auch den "Bremer Literaturpreis". Seine Biographie über das Wunderkind "Mozart" (1977) wurde ebenfalls zum Bestseller, ist das meistübersetzte Werk Hildesheimers und zählt zu den Wegbereitern des Films "Amadeus" von Miloš Forman. Mit "Marbot", eine fiktive Biographie über den Goethe-Zeitgenossen Andrew Marbot, gelang ihm 1981 eine Groteske, die Literaturkritiker und Wissenschaftler in eine fieberhafte Suche nach Nachweises für dessen Existenz verfallen lies. 1984 beendete er seine Tätigkeit als Schriftsteller und widmete sich nur noch der Malerei. In den darauffolgenden Jahren engagierte er sich für "Greenpeace", zog sich jedoch immer weiter in sich zurück. Am 21. August 1991 starb Hildesheimer in Poschiavo in der Schweiz, wo er 1982 die Ehrenbürgerschaft erhalten hatte.

 

Die Eroberung der Prinzessin Turandot

Komödie von Wolfgang Hildesheimer
3D, 8H

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch