Aktuelle Nachrichten

DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Lenz, Leo
Leo Lenz wurde am 2. Januar 1878 in Wien geboren und lebte dort bis zu seinem zehnten Lebensjahr. Zunächst zog er mit seinen Eltern für kurze Zeit nach...


Roberts, Ralph Arthur


 

Ehe in Dosen

Lustspiel in einem Vorspiel und drei Akten
4D, 5H

Der Komponist Gregor Bagrat und seine Frau Nora haben nach zweijähriger Ehe die Scheidung eingereicht. Noras Onkel (Justizrat) nimmt die nichtgeöffneten Schreiben der jeweiligen Rechtsanwälte an sich und macht den Vorschlag, einen sogenannten "accursianischen Kontrakt" abzuschließen, demzufolge sich Gregor und Nora alle Jahre am bestimmten Tag treffen sollen, und dies dreimal, um festzustellen, ob sie sich endgültig trennen wollen. Beide gehen darauf ein.

Nach einem Jahr ist Gregor ein berühmter Operettenkomponist geworden, Nora erscheint als eine international bekannte, elegante Frau. Sie verbringt die Nacht bei Gregor. Nach dem zweiten Jahr hat sich Gregors Erfolg weiter vergrößert, Nora erscheint diesmal heruntergekommen und hinterlässt ihm ohne Abschied ein Baby - angeblich Gregors Sohn. Nach dem dritten Jahr kommt Nora als gutbürgerliche Hausfrau und verlangt ihren Sohn zurück.

Noras Onkel klärt Gregor jedoch auf, dass Nora die ganze Zeit bei ihm gewohnt und den Jungen nie aus den Augen gelassen hat. In verschiedenen Verkleidungen sei sie aufgetaucht, um Gregor zu gewinnen. Im übrigen wurde die Scheidung mangels stichhaltiger Gründe nie ausgesprochen und der "accursianische Kontrakt" konnte nie in Kraft treten, da es einen solchen nicht gibt.