15.11.2018

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Einsendung von Manuskripten

Die Einreichung von Manuskripten kann auf dem Postweg als Ausdruck oder auch per E-Mail als Datei (Word-DOC, PDF) erfolgen. Bitte fügen Sie Ihrer Stück-Zusendung in jedem Fall Ihre vollständigen Kontaktdaten, eine Kurzbiografie sowie eine kurze Zusammenfassung des Stück-Inhalts bei. Die maximale Zahl unverlangt eingesandter Manuskripte beschränkt sich auf zwei Werke pro Autor. Die Rücksendung von Texten ist nur möglich, wenn Rückporto beigelegt wird.

Wir erhalten eine Vielzahl von Stück-Zusendungen von Autorinnen und Autoren. Wir lesen und prüfen jedes uns zugesandte Manuskript sorgfältig, bitten jedoch um Verständnis dafür, dass die Betreuung des bestehenden Programms für uns Priorität hat. Eine Rückmeldung kann daher häufig erst nach zwei bis drei Monaten erfolgen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass bei Absagen meist keine individuelle Begründung gegeben werden kann.

Verlagsgeschichte
Impressum
Bild von Hugh WhitemoreWhitemore, Hugh

Nach einer Schauspielausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art und ersten missglückten Rollen begann Hugh Whitemore (geb. 1936) für Associated Television Ansagen zu texten und träumte davon, ein echter Schriftsteller zu sein. Beim Fernsehen arbeitete er sich allmählich hoch und begegnete schließlich der bekannten Agentin Peggy Ramsay, die sein Talent für Bühnenstücke erkannte und ihn lange Jahre professionell begleitete.

Bevor die bekannteren Theaterstücke der 80er Jahre entstanden, Ein Haufen Lügen, Die besten Freunde und Alan Turing, die sowohl in London als auch am Broadway gespielt wurden, feierte Whitemore in den 60er und 70er Jahren mit anspruchsvollen, hochkarätig besetzten Fernsehspielen Erfolge. Neben eigenen Geschichten gehören auch Dramatisierungen von Prosastoffen, von Kafkas "Amerika", bis zu Daphne du Mauriers "Rebecca" zu seinem vielseitigen Werk. Nach wie vor schreibt der in London lebende Whitemore vorwiegend für TV und Film, aber auch immer wieder für die Bühne.

 

Ein Haufen Lügen

(Pack Of Lies)
Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen
5D, 3H
UA: 11.10.1983, Theatre Royal Brighton
DSE: Oktober 1985, Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Barbara und Bob wohnen zwanzig Jahre, Helen und Peter seit fünf Jahren in der ruhigen Seitenstraße eines Vorortes von London. Sie sind Nachbarn und sie mögen sich. Bis eines Tages der freundliche Mr. Stewart auftaucht, der für die Polizei arbeitet und Barbara und Bob um einen Gefallen bittet. Er möchte mehr über die regelmäßigen Besuche des Herrn, der immer am Wochenende zu Helen und Peter kommt, wissen.

Allmählich wird Barbara klar, dass ihre besten und liebsten Freunde unter einem ungeheuerlichen Verdacht stehen. Hin- und hergerissen zwischen der tiefempfundenen Freundschaft und den Verdächtigungen, spürt Barbara, wie sich ein immer feiner gesponnenes Netz von Lügen über ihr Leben und das ihres Mannes und ihrer Tochter Julie legt. Sollen sie tatsächlich ihre Freunde zur angeblichen Rettung ihres Landes verraten? Als schließlich der geheimnisvolle Besucher und Helen und Peter verhaftet und als Spione enttarnt werden, ist die Welt für Barbara nicht mehr wie sie war; sie stirbt kurze Zeit später an einem Herzanfall.