10.09.2010
WOYZECK: ÖEA in Linz und Premiere in Bielefeld
Gewaltig und vielversprechend beginnt die Spielzeit mit Tom Waits' Musical...
SCHERBENGERICHT: DSE am Fränkischen Theater Maßbach
Am 10. September feiert das Schauspiel Scherbengericht von Joel Drake Johnson...
DER GLÜCKLICHE PRINZ am Theater Nordhausen
Der glückliche Prinz zieht ab dem 12. September am Theater Nordhausen in...
THE BLACK RIDER – Teufelsritt in Marburg und Wiesbaden
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STERNE an der Landesbühne Bruchsal
Seltsam und stark leuchtet es ab dem 18. September 2010 an der Badischen...
HARRY UND SALLY: DSE am Theater Bielefeld
Sex oder Freundschaft oder doch Liebe? Dieses Spektrum menschlicher...
SCHLAFES BRUDER: Der Roman als Kammerspiel in Frankfurt
Das Schauspiel Frankfurt bringt am 27. September den Erfolgsroman Schlafes...
Dritte Ausgabe der SCHREIB:MASCHINE in Berlin
Am 11. Oktober findet zum dritten Mal ein besonderes Projekt in Berlin statt,...
MOBY DICK: UA am Theater Kiel
Am 9. Juli tauchte erstmals Moby Dick in einer Produktion des Theater Kiel am...
NEU BEI FBE: Nachwuchsdramatiker Ekat Cordes
Mit seinem Stück Ewig gärt katapultierte Ekat Cordes im Frühjahr "eine...
| Menge, Wolfgang |
Wolfgang Menge wurde 10. April 1924 in Berlin geboren und wuchs in Hamburg als Sohn eines Studienrats auf. Nach einem Volontariat beim German News Service, einem Vorläufer der Deutschen Presse Agentur, arbeitete Wolfgang Menge 1949 als einer der ersten Journalisten beim "Hamburger Abendblatt". 1954 ging er für "Die Welt" als Auslandskorrespondent nach Tokio und Hongkong. Menge war der erste deutsche Journalist, der mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau reiste. Ende der fünfziger Jahre kehrte er nach Deutschland zurück.
Wolfgang Menge schrieb zahlreiche Fernsehspiele, die durch ihre realistische, alle Möglichkeiten des Mediums Fernsehen ausnutzende Inszenierung großes Aufsehen erregten. So bewies er beispielsweise mit seinen Drehbüchern zu der Krimiserie "Stahlnetz" (1958-1968) seine Fähigkeit, aktuelle Entwicklungen in spannende Unterhaltungsstoffe umsetzen zu können. Ebenfalls für Aufsehen sorgte Menges Schöpfung des "Zollfanders Kressin", die ursprünglich als eigene Reihe geplant war, dann aber als SWF-Beiträge in die ARD-Serie "Tatort" integriert wurde. Sein größter Erfolg war die satirische Familienserie Ein Herz und eine Seele (1973-76) mit Heinz Schubert, der als "Ekel" Alfred Tetzlaff deutsche Fernsehgeschichte schrieb.
Wolfgang Menge erhielt für seine Arbeiten unter anderem den "Ernst Reuter Preis", den "Adolf Grimme Preis", den "Prix Futura", den "DAG-Preis", den "Prix Italia" und ein "Bambi".
Folge 15 aus "Ein Herz und eine Seele"
2D, 2H
Else Tetzlaff und Rita sehen einem großen Ereignis entgegen: dem
Frühjahrsputz. Natürlich geht Alfred Tetzlaff diesem Ereignis lieber
aus dem Wege und zum Fußball - Hertha gegen Schalke. Wer gegen wen
letztendlich siegt, ob Else gegen den Schmutz oder Alfred gegen alle,
das zeigt diese Folge.
Dieses Stück ist Teil von:
Ein Herz und eine Seele
Nach den gleichnamigen TV-Folgen um "Ekel Alfred"
2D, 2H, variabel