19.04.2018

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DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Bild von Michael Alexander MüllerMüller, Michael Alexander
(c) Andreas Schlieter 

Michael Alexander Müller, 1959 in Lübeck geboren, studierte Kunst- und Politik an der Universität Hildesheim sowie Theaterpädagogik in Remscheid. Seit 1991 arbeitet er am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg in verschiedenen Funktionen, u. a. Leitung Theaterpädagogik, Projektleitung "Mobil", als Dramaturg und Autor. Außerdem ist er als Gastdozent an der Universität Hamburg sowie für Stiftungen und Akademien tätig.
Michael A. Müller erhielt zahlreiche Auszeichnungen, Nominierungen und Stipendien: u. a. 2008 das "Stipendium Paul Maar" an der Akademie Wolfenbüttel, 2011 den Mülheimer KinderStückePreis für "Über die Grenze ist es nur ein Schritt", 2012 den Förderpreis "Nah dran" des kjtz Frankfurt sowie den Kinderstückepreis "Plattform 11+" des tjg Dresden. Seine bisherigen Stücke werden vom Theaterstückverlag, München vertreten.

Füße im Himmel, sein erstes Stück bei Felix Bloch Erben, wurde durch das "Stipendium zum Deutschen Kindertheaterpreis 2014" vom kjtz Frankfurt gefördert und beim Frankfurter Autorenforum 2014 sowie beim Boxenstopp am Theater der Jungen Welt 2015 vorgestellt.

 

Füße im Himmel

ein Stück für Kinder ab zehn Jahren
1D, 4H
UA: 26.09.2015, Staatstheater Braunschweig

Es ist ein friedlicher Morgen. Mama hat ein Pausenbrot geschmiert und eine liebe Nachricht geschrieben. Und mit Papa hat er die halbe Nacht auf dem Bett gesessen und gequatscht. Simon, elf Jahre alt, macht sich auf den Weg zur Schule, eine Cola gegen die Müdigkeit im Ranzen dabei.
Denn seitdem Papa im Einsatz in Afghanistan war, schläft Simon wenig. Vieles ist weniger geworden. Auch Simons Worte für Mama sind weniger geworden. Dafür gibt es ein paar mit Papa und ziemlich viele mit Herrn Leist, dem Psychologen. Zu viele. Vor allem Fragen, auf die Simon keine Antworten weiß. Und Simon selbst hat doch Fragen für ein ganzes Universum. Denn Papa ist tot, aber er kann nicht sterben. Warum sonst würde er nachts zu Besuch kommen und auf Simons Bett sitzen, um zu erzählen?
Die plötzliche Begegnung mit Hein, einem alten Mann, den er vor einem Unglück bewahrt, macht Simon wach. Wach für das, was war und was ist und wach für die große Frage: "Wofür lebe ich?" Und so schmiert Hein fleißig Honigbrötchen und nimmt Simon mit auf seiner letzten Etappe, auf der es noch so einiges zu tun gibt, um den Lebenshunger zu stillen.

Michael Alexander Müller erzählt in Füße im Himmel einfühlsam und humorvoll zugleich von einer außergewöhnlichen Vater-Sohn-Beziehung und den Auswirkungen des Krieges in der Fremde auf eine Familie daheim, in der nach dem Militäreinsatz im Ausland einer fehlt. Wie füllt man diese Lücke, wie lebt man weiter? Was ist das Leben und was der Tod? Was ist der Sinn vom Kämpfen? Und warum lohnt es sich, nicht aufzugeben? Ein wichtiges Stück über den Versuch, nach einem Abschied nicht nur wieder Fuß zu fassen, sondern sich aufzuschwingen in etwas Neues – die Füße im Himmel – und am Leben zu wachsen.

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