23.04.6936

Aktuelle Nachrichten

Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Familiäre Gründe

(Raison de famille)
Ein Stück von Gérard Aubert
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
1D, 3H

Die Eltern erwarten den Besuch ihres jüngsten Sohnes. Charles ist als Jugendlicher aus dem Mief dieser Kleinbürgerwelt, in der er keine Zukunft für sich sah, nach Schottland geflohen. Inzwischen ist er ein renommierter Schriftsteller geworden. Sein Besuch wird zum Desaster. Zwar existieren die Familienbande immer noch, zwar liebt man sich auch heute noch, aber man hat sich im Grunde nichts mehr zu sagen, und jeder gewechselte Satz gerät zu einer Verletzung. Sie sind sich gleichzeitig sehr nahe und doch sind sie weit voneinander entfernt. Sie sind zwar immer noch eine Familie, aber de facto sind sie Fremde. Irgend etwas ist zerbrochen, was nicht mehr zu reparieren ist. Die Zeit hat sie getrennt. Und mehr noch als die Zeit, die Art und Weise ihres Denkens, ihres Seins, ihres Verhaltens, ihrer Gewohnheiten. Und doch: kann man jemals aufhören, Sohn zu sein, kann man jemals aufhören Mutter, Vater und Bruder zu sein? Irgend ein obskures Band wird diese Familie auch in Zukunft auch wenn es manchmal sehr schmerzhaft sein wird miteinander verbinden.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch