23.10.2017

Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke

Kommissar Gordon - Der erste Fall
von Ulf Nilsson

Bestimmt wird alles gut
von Kirsten Boie und Konstanze Kappenstein

Einsam und Esmeralda
von Martina Montelius

Gebückt und windschief auf Sturmesfittichen (Juller)
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Strafraumszenen
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Die 9 Fridas
von Kaite O'Reilly

Heimat ist kein Ort
von Olivier Garofalo

Das neue Jerusalem
von Arna Aley

Der letzte Europäer
von Martina Clavadetscher

Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen
von Anja Hilling

American Hotel
von Sara Stridsberg

Lass dich sein
von Arne Lygre

Dienstags bei Kaufland
von Emmanuel Darley

Begleiterscheinungen
von Peter Buchholz

Alles was Sie wollen
von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Vor dem Entschwinden
von Florian Zeller

Rasputin
von Paul Graham Brown

Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte
von James Matthew Barrie , Leonard Bernstein und Erich Kästner

Ein Mann geht durch die Wand
von Didier van Cauwelaert , Michel Legrand und Marcel Aymé

Lazarus
von David Bowie und Enda Walsh

Die Familie, die über alles reden konnte
von Christian Lollike

Jenseits der blauen Grenze
von Dorit Linke

Mein Freund Salim
von Uticha Marmon

Inside IS
von Yüksel Yolcu

WiLd!
von Evan Placey

Widerfahrnis
von Bodo Kirchhoff

djihad
von Volker Schmidt

Silberflügel
von Anja Tuckermann , Frank Becker und Kenneth Oppel

So bin ich nicht (Gretas Storys)
von Anneliese Mackintosh

Broken German
von Tomer Gardi

Feuer fangen
von Luc Tartar

All you can eat - Variationen des Verschlingens
von Ariane Koch

Wiegenlied für Baran
von Joël László

Jeunesse dorée
von Johannes Hoffmann

Umständliche Rettung
von Martina Clavadetscher

Massiver Kuss
von Anja Hilling

Gesunde Beziehungen
von Evan Placey

Flug BU21
von Stuart Slade

Straight
von Scott Elmegreen und Drew Fornarola

Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
von Ralf Westhoff

Die gefälschte Wahrheit
von Peter Buchholz

Der Familienrat oder Mama muss weg
von Morgan Spillemaecker und Amanda Sthers

Das Gewissen vergisst nie
von Sébastien Azzopardi und Sacha Danino

platz.an.der.sonne.com
von Agnès Besse und Daniel Besse

Die Rechnung
von Clément Michel

Besser schlichten als richten
von Chloé Lambert

Tochter bleibt Tochter
von Agatha Christie

Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
von Agatha Christie

Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers.
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Alexander N. OstrowskiOstrowski, Alexander N.

Alexander Nikolaevič Ostrowski wurde am 12. April 1823 in Moskau als Sohn eines Gerichtsbeamten geboren. Schon früh entwickelte sich sein Interesse am literarischen Schaffen. Nach Abbruch seines Jurastudiums, arbeitete Ostrowski von 1845 bis 1851 als Beamter in einer Kanzlei beim Moskauer Handelsgericht. Berühmt wurde Ostrowski 1849 durch die Veröffentlichung seines Dramas "Bankrott", das unter Kritikern als eine Reformation des russischen Theaters angesehen wurde und mit der Ablehnung des vorherrschenden französischen Klassizismus den Grundstein zu einer eigenen, nationalen Dramatik gelegt hat. In seinen Stücken setzte er sich meist satirisch mit dem Kaufmannsstand auseinander, deren moralische Verfehlungen er durch präzise Figurenzeichnung und Milieuschilderung offenbarte, beispielweise in "Die Ziehtochter" (Vospitannica, 1859) oder "Das Gewitter" (Groza, 1860).

1885 wurde Ostrowski zum künstlerischen Leiter des Moskauer Staatstheaters sowie der angeschlossenen Theaterschule ernannt. Er starb am 14. Juni 1886 in Ščelykovo im Gouvernement Kostroma.

Mit seinem umfangreichen Gesamtwerk von 47 Stücken gilt Alexander N. Ostrowski als Begründer des nationalen russischen Theaters und zählt zu den bedeutendsten und bühnenwirksamsten Dramatikern der russischen Literatur. Er beschäftigte sich nicht nur mit gesellschaftlichen, sondern vor allem mit menschlichen Problemen: die Konflikte zwischen Arm und Reich, das Zusammenstoßen von Gut und Böse. Historisches verarbeitete Ostrowski in "Der falsche Demetrius und Wassili Schuiski" (1867) und "Ein Schauspieler des XVII. Jahrhunderts" (1872) - ein Stück zur 200-Jahrfeier des russischen Theaters. In "Wölfe und Schafe" (1875) stellte er den neuen Typ des Kaufmanns auf die Bühne: den westlich gekleideten Geschäftemacher, der sich gerissen am Niedergang des Adels bereichert. Die Gestalt des Schauspielers wird in den Stücken Der Wald (1871), "Talente und Verehrer" (1881) und "Schuldlos schuldig" (1884) behandelt.

 

Die geplagten Ehefrauen

(Nevol´nicy)
Komödie in vier Bildern
Deutsch von Peter Friedrich
3D, 4H