24.09.2018

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Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Bild von John Millington SyngeSynge, John Millington

John Millington Synge wurde am 16. April 1871 in Rathfarnham in der Nähe von Dublin geboren. Er war das fünfte Kind einer reichen, protestantischen englisch-irischen Familie. Bereits in jungen Jahren lehnte er seine Familie und seine soziale Klasse ab. Er studierte von 1889 bis 1893 in Dublin am Trinity-College Sprachen, unter anderem auch Gälisch. Parallel dazu war er an der Royal Irish Academy of Music für Kontrapunkt und Harmonielehre eingeschrieben. Nach ausgedehnten Studienreisen durch Mitteleuropa, unter anderem auch nach Deutschland, vertiefte er 1895 seine Sprach- und Literaturstudien an der Pariser Sorbonne. Er interessierte sich vor allem für die literarischen Avantgardebewegungen (Maeterlink, Mallarmé), für das mittelalterliche Theater, für Molière sowie die Dramaturgen seiner Zeit insbesondere Ibsen. Noch in Paris machte er 1896 die Bekanntschaft mit dem irischen Schriftsteller William Butler Yeats.

Wegen seines außergewöhnlichen Sinns für Sprache und sein Talent, Realismus und Poesie miteinander zu verbinden, gilt John M. Synge zusammen mit Yeats, Lady Gregory, George Moore und Sean O'Casey als Mitbegründer des "Irish Literary Theatre", der Neubegründung des irischen Theaters zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert. 1900 kehrte Synge nach Irland zurück und ließ er sich für immer dort nieder. Im Jahre 1901 schrieb er sein erstes Theaterstück, welches jedoch vom "Irish Literary Theatre" ablehnt wurde. Im darauffolgenden Jahr entstanden zwei Tragödien: Reiter ans Meer (Riders to the Sea) und Die Nebelschlucht (The Shadow of the Glen). Im Jahre 1904 wurde Reiter ans Meer in Dublin und danach in London gespielt. Im selben Jahr beendet er Kesselflickers Hochzeit (The Tinker's Wedding); doch wegen seines kirchenfeindlichen Inhalts wurde dieses Stück in Irland erst 70 Jahre später gespielt. Ab 1905 leitete er zusammen mit Yeats und Lady Gregory das Abbey Theatre in Dublin. Die Premiere von Der Gaukler von Mayo (The Playboy of the World-Western) fand dort am 26. Januar 1907 statt und löste einen öffentlichen Skandal aus: das ungeschliffene Verhalten der Personen und der unverfälschte Umgang mit der Sprache schockierten die irische Elite. Spätere Aufführungen in London und Oxford hingegen wurden enthusiastisch gefeiert.

John Millington Synge starb am 24. März 1909 in Dublin an Krebs.

 

Der Gaukler von Mayo

(The Playboy Of The Western World)
Komödie
Deutsch von Katrin Janecke und Günter Blöcker
6D, 6H, Nebendarsteller