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UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Gemischtes Doppel zu dritt

(Le magnolia)
Deutsch von Manfred Flügge
2D, 2H
frei zur DSE

Marie-Antoinette hat Glück. Und ein Problem. Ihr Glück besteht aus zwei Männern. Bei dem einen, dem auf dem Land lebenden Gartenarchitekten Adrien, nennt sie sich Marie. Bei dem intellektuellen, in der Stadt in einer winzigen Wohnung lebenden Theaterwissenschaftler Julien, heißt sie Antoinette. Die beiden Männer und ihre Lebensweise sind ganz unterschiedlich. Jeder deckt auf seine Weise Marie-Antoinettes Bedürfnisse ab. Gefahr besteht dann - und davor warnt auch Freundin Josephine-Charlotte - wenn sich die beiden Namen Marie und Antoinette für die beiden Männer zusammensetzen, wenn sie voneinander erfahren. Und diese Gefahr ist sehr real. Beide Männer sind im gleichen Wasserballverein und feunden sich an. Und da beide sich bei ihren Treffen gegenseitig von ihren Freundinnen vorschwärmen, ist es verständnlich, daß der Wunsch entsteht, daß man sich einmal zu viert trifft. Das jedoch wissen sie, bezw. das weiß Marie-Antoinette mit aller einer Frau zu Gebote stehenden Raffinesse geschickt zu verhindern.
Ein Frau zwischen zwei Männer, das ist in der Komödienliteratur nun wirklich nichts Neues. Jacques De Decker jedoch gestaltet dieses Thema mit so viel Charme, mit so viel Leichtigkeit, Geschmack und Esprit, daß sich seine Komödie wohltuend von den üblichen Stückes dieses Genres unterscheidet. Das ist gehobenes, geplegtes Boulevard-Theater im besten Sinne.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.