12.12.2018

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Martin BaucksBaucks, Martin

Martin Baucks, 1961 in Hamm geboren, arbeitete als Jungbergmann und Musikalienhändler, bevor er ein Studium der Geisteswissenschaften in Erlangen aufnahm.
Sein Regie- und Schauspielstudium absolvierte er an der Folkwang Hochschule Essen.
Seit 1989 ist er als Regisseur und Autor an verschiedenen Staats- und Stadttheatern bzw. Landesbühnen tätig. Unter anderen am Stadttheater Essen und Würzburg, dem Schauspiel Leipzig, dem Mühlheimer Theater, dem Staatstheater in Temesvar und Hannover sowie dem Schauspielhaus Hamburg und dem Prater der Volksbühne in Berlin.
Ab 1999 war er als Regisseur und Dramaturg Mitglied der künstlerischen Leitung der Kammerspiele am Deutschen Theater Berlin.
Martin Baucks lebt heute als Dramatiker  in Berlin und dreht gelegentlich als Schauspieler in kleinen Rollen für das Fernsehen (Sat 1/ZDF).

 

Hasenfratz

2D, 3H
UA: 18.03.2000, Kammerspiele/Deutsches Theater Berlin

Otto ist arbeitslos und rechtsradikal. Mit seinen Kumpels überfällt er den jungen Punker Max Hasenfratz. Der kann fliehen, flüchtet sich aber ausgerechnet in das Haus von Otto, wo die Auseinandersetzung mit der Ermordung Ottos endet.
Ottos Witwe Katharina ist nicht weiter traurig und eigentlich ganz froh, den Brutalomann los zu sein. Nur die Schande vor den Nachbarn hätte nicht sein müssen, wissen doch jetzt alle, dass Otto ein "Nazischwein" war. Die Tochter Edda ist unterdessen auf der Suche nach dem richtigen Mann. So einen Kerl wie ihren Vater will sie nicht und macht deshalb Schluss mit Rainer, einem Bürschchen aus Ottos rechter Zelle.
Interessanter findet sie dann schon Max, das Opfer, das ein Mörder wurde. Überhaupt übt Gewalt einen eigentümlichen Reiz auf alle Beteiligten aus. Erst zögerlich und sich über sich selbst wundernd, dann zunehmend mit Spaß und Lust schlägt man zu und ballert man los.