Aktuelle Nachrichten

UA: "Apeiron" von Anja Hilling am Theater Bonn
Am 24. Januar ist die Uraufführung von Anja Hillings Stück Apeiron am Theater...

Premiere: "Der starke Stamm" am Residenztheater München
Am 23. Januar hat Der starke Stamm von Marieluise Fleißer am Residenztheater,...

UA von Felicia Zellers "Der Fiskus" am Staatstheater Braunschweig
Am 18. Januar ist die Uraufführung von Felicia Zellers neuem Stück Der Fiskus...

Hörspiel des Jahres 2019: "GEH DICHT DICHTIG!" von Ruth Johanna Benrath
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat GEH DICHT DICHTIG! von...

DSE: "Vor dem Entschwinden" am Rheinischen Landestheater Neuss
Am 11. Januar ist am Rheinischen Landestheater, Neuss die deutschsprachige...

Prämiert: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinner der...

Neu bei FBE: "Brüder" von Jackie Thomae
Zwei Männer. Zwei Möglichkeiten. Zwei Leben. Jackie Thomae stellt in ihrem...

Neu bei FBE: "Unser Dorf" von Klaus Chatten
Mia Fängewisch ist Witwe. Vor genau einem Jahr ist ihr Mann Hubert...

Neu bei FBE: "I and You" von Lauren Gunderson
Einfühlsam und voller Humor erzählt Lauren Gunderson von der Suche zweier...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Joachimson, Felix

Felix Joachimson (Felix Jackson) wurde am 5. Juni 1902 in Hamburg geboren. Musikalisch hochbegabt, wollte er zunächst Pianist und Komponist werden, wurde aber von seinem Vormund gezwungen Jura und Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Er begann schließlich eine Karriere als Theater- und Musikkritiker beim Berliner Börsen-Courier, gleichzeitig nahm er Kompositionsunterricht bei Kurt Weill, für den er auch ein Libretto verfasste, er wurde Dramaturg bei Victor Barnowsky und avancierte bald selbst zu einem der erfolgreichsten Bühnenautoren der späten Weimarer Republik. Mit Theo Mackeben (Musik) verfasste er die später von Erich Engel verfilmte Komödie „Fünf von der Jazzband“ sowie das musikalische Lustspiel Die Journalisten (nach Gustav Freytag), mit Mischa Spoliansky schrieb er das Revuestück Wie werde ich reich und glücklich? und das Volksstück Das Haus dazwischen. Äußerst erfolgreich war auch seine vielgespielte Komödie "Das hässliche Mädchen", die in Wien mit Paula Wessely in der Hauptrolle aufgeführt und 1933 verfilmt wurde. Bei der Filmpremiere am 8. September 1933 kam es zu einem Eklat durch pöbelnde Nazis, der die Hauptdarsteller Max Hansen und Dolly Haas zur Emigration bewegte. Auch Felix Joachimson emigrierte nach einem weiteren Erfolgsstück, das er unter falschem Namen mit erfundener Biographie herausbrachte nach Wien und Budapest, wo er für den Produzenten und Filmegisseur Hermann Kosterlitz (Henry Koster) zahlreiche Drehbücher verfasste. Diese Tätigkeit setzte er später unter dem Namen Felix Jackson in Hollywood fort, wo er die Bücher für diverse Hollywood-Klassiker schrieb („Destry Rides Again“) und als Autor und Produzent für das Fernsehen arbeitete. Außerdem verfasste er in den USA den im Berliner Theater- und Filmmilieu angesiedelten, autobiographisch geprägten Tagebuchroman „Secrets of the Blood“ (1980, dt.: „Berlin, April 1933“). Felix Joachimson starb am 4. Dezember 1992 in Woodland Hills, Kalifornien.

 

Das hässliche Mädchen

Komödie in drei Akten
6D, 6H, Nebendarsteller

Die sehr reichen Junggesellen Fritz und Jack leben gemeinsam in einer großzügigen Wohnung. Eines Tages sprechen sie die unscheinbare Stenotypistin Anna an und laden sie ein, bei ihnen zu wohnen. Anna ist zwar völlig verblüfft, aber sehr gutgläubig.

Schließlich drehen sich die Verhältnisse. Anna entwickelt sich zu einer Schönheit, die alle Männer in der Hand hat. Nicht zuletzt Mopp, den beflissenen Diener und die gute Seele des Hauses von Fritz und Jack. Es kommt zu einigen Verwirrungen, die ehemalige Freundin von Fritz und Jack, Lissy, kommt auch noch ins Spiel. Sie ist eifersüchtig und will Anna vertreiben. Dann beschuldigt Mopp Anna des Diebstahls, und es wird in Annas Zimmer scheinbar gestohlenes Gut gefunden. Letztendlich stellt sich heraus, dass Mopp in Anna verliebt ist, er, der sie als Einziger von Anfang an schön fand. Da Anna auch in Mopp verliebt ist, gibt es ein Happy End.