18.08.3813

Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke

Kommissar Gordon - Der erste Fall
von Ulf Nilsson

Bestimmt wird alles gut
von Kirsten Boie und Konstanze Kappenstein

Einsam und Esmeralda
von Martina Montelius

Gebückt und windschief auf Sturmesfittichen (Juller)
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Strafraumszenen
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Die 9 Fridas
von Kaite O'Reilly

Heimat ist kein Ort
von Olivier Garofalo

Das neue Jerusalem
von Arna Aley

Der letzte Europäer
von Martina Clavadetscher

Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen
von Anja Hilling

American Hotel
von Sara Stridsberg

Lass dich sein
von Arne Lygre

Dienstags bei Kaufland
von Emmanuel Darley

Begleiterscheinungen
von Peter Buchholz

Alles was Sie wollen
von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Vor dem Entschwinden
von Florian Zeller

Rasputin
von Paul Graham Brown

Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte
von James Matthew Barrie , Leonard Bernstein und Erich Kästner

Ein Mann geht durch die Wand
von Didier van Cauwelaert , Michel Legrand und Marcel Aymé

Lazarus
von David Bowie und Enda Walsh

Die Familie, die über alles reden konnte
von Christian Lollike

Jenseits der blauen Grenze
von Dorit Linke

Mein Freund Salim
von Uticha Marmon

Inside IS
von Yüksel Yolcu

WiLd!
von Evan Placey

Widerfahrnis
von Bodo Kirchhoff

djihad
von Volker Schmidt

Silberflügel
von Anja Tuckermann , Frank Becker und Kenneth Oppel

So bin ich nicht (Gretas Storys)
von Anneliese Mackintosh

Broken German
von Tomer Gardi

Feuer fangen
von Luc Tartar

All you can eat - Variationen des Verschlingens
von Ariane Koch

Wiegenlied für Baran
von Joël László

Jeunesse dorée
von Johannes Hoffmann

Umständliche Rettung
von Martina Clavadetscher

Massiver Kuss
von Anja Hilling

Gesunde Beziehungen
von Evan Placey

Flug BU21
von Stuart Slade

Straight
von Scott Elmegreen und Drew Fornarola

Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
von Ralf Westhoff

Die gefälschte Wahrheit
von Peter Buchholz

Der Familienrat oder Mama muss weg
von Morgan Spillemaecker und Amanda Sthers

Das Gewissen vergisst nie
von Sébastien Azzopardi und Sacha Danino

platz.an.der.sonne.com
von Agnès Besse und Daniel Besse

Die Rechnung
von Clément Michel

Besser schlichten als richten
von Chloé Lambert

Tochter bleibt Tochter
von Agatha Christie

Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
von Agatha Christie

Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Apel, Paul


Lothar, Mark
Mark Lothar wurde am 23. Mai 1902 in Berlin geboren. Von 1934 bis 1944 war der Wolf-Ferrari-Schüler unter der Direktion von Gustav Gründgens musikalischer...


Gründgens, Gustaf
Gustaf Gründgens, geboren am 22. Dezember 1899 als Gustav Arnold Gründgens, sammelte 1917 erste schauspielerische Erfahrungen, als er unter vorgetäuschter...


 

Hans Sonnenstößers Höllenfahrt

Ein heiteres Traumspiel in zwei Akten mit einem Vor- und einem Nachspiel
von Paul Apel
Neufassung von Gustaf Gründgens
Musik von Mark Lothar
5D, 6H, Komparsen
Orchesterbesetzung: auf Anfrage

Der junge Dichter Hans Sonnenstößer ist mit Else befreundet, die Filmschauspielerin werden möchte. Beide haben ihre beruflichen Ziele noch nicht erreicht. Hans will ohne Beziehungen ans Ziel kommen, sein Talent nicht vergeuden; Reklametexte sind eben unter seiner Dichter-Würde. Else sieht die Sache differenzierter, wenn auch nicht so pragmatisch wie der gemeinsame Freund und Schauspieler Albert, der nimmt, was eben kommt.

Hans und Else stellen fest, dass sie sich mit ihren Prinzipien im Weg stehen und trennen sich. Bald steht die Lösung vor Hans: Klavierschülerin Minchen Schmidt. Ihre wohlhabende Familie würde eine Verbindung sehr begrüßen, Hans nimmt eine Einladung zum Abendessen an. Vorher muss er schlafen.

Im Traum erlebt Hans den zukünftigen Alltag mit Familie Schmidt. Vater Hermann erzählt nichts als Nebensächlichkeiten; Mutter Emilie ist seine bedeutungslose Ergänzung. Minchens trivialer Bruder Gustav erweist sich als ebenso unerträglich wie Cousin Otto. Tanten-Schreckgespenst Pauline, Albtraum-Onkel Fritz und die schwatzende Cousine Ellen Müller komplettieren das Drama. Auch Minchen schnattert sobald Hans sich dem Schreiben widmen will. Ihm bleibt nur ein Ausweg: Er ersticht Minchen mit dem Brieföffner, vorauf der Bruder tot umfällt. Hans lässt fröhlich-befreit die Leichen hinauskehren.

Auch im Traum bleibt eine solche Tat nicht ohne Folgen. Der Mordprozess findet in einem Theater statt; Hans wird zum Tode verurteilt. Als er um Gnade bittet, wird die Todesstrafe in ein "Lebenslänglich mit Familie Schmidt" umgewandelt, worauf Hans um seine Hinrichtung bittet.

Als er erwacht ist klar: das Abendessen findet ohne Hans statt. Er ist von seinen Prinzipien kuriert, wird sein Leben in die Hand nehmen: mit Hilfe von Reklameversen und zusammen mit Else.

Das Stück ist staublos, ironisch-amüsant und zauberhaft-heiter. Übersteigerte Charaktere und groteske Situationen bieten Darstellern, Regie und Technik die Möglichkeit zu brillieren.

Die Aufführungsrechte für dieses Werk vertritt Felix Bloch Erben im Auftrag der Edition Meisel GmbH, Berlin.