19.02.2018

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Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Rindom, Svend

Svend Rindom wurde am 30. Juni 1884 in Däemark geboren. Er war Drehbuchautor und Schauspieler, bekannt für Filme wie "Du sollst deine Frau ehren" (1925), "Entgleiste Menschen" (1942) und "Mosekongen" (1950). Er war mit Ellen Rindom verheiratet und starb am 11. Dezember 1960 in Kopenhagen.

 

Die heilsame Flucht

Komödie in vier Akten
5D, 2H

Viktor ist ein wahrer Haustyrann, der seine beruflichen Misserfolge an Frau und Tochter auslässt, die er bei jeder Gelegenheit demütigt. Als er es mit Pedanterie und notorisch schlechter Laune gar zu toll treibt, nimmt Mads, sein früheres Kindermädchen, die Sache in die Hand und schickt kurzerhand Viktors Frau Ida zur Erholung zu ihrer Mutter. Der Haushalt wird neu organisiert: Viktor muss jetzt alle Verrichtungen, die er vorher Frau und Tochter aufgebürdet hat, selber erledigen. Er lernt, wenn auch widerwillig, in einer Art nachgeholtem Erziehungsprozess, das Geschirr abzuspülen, Wäsche zu waschen, das Baby zu wickeln, die Schuhe zu putzen. Vor allem aber lernt er, zu schätzen, was seine Frau bisher für ihn getan hat. Als sie zurückkommt, ist er lammfromm. Und auch im Beruf bekommt er wieder Boden unter den Füßen.

Das Stück war die Vorlage für den dänischen Stummfilm "Du sollst deine Frau ehren" (1925) von Carl Theodor Dreyer, 1942 wurde er durch den dänischen Regisseur Jon Iversen als Tonfilm realisiert. (Quelle: wikipedia)