19.04.2018

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DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Bild von Thomas WolfeWolfe, Thomas

Der amerikanische Romanschriftsteller Thomas Clayton Wolfe wurde am 3. Oktober 1900 in Asheville, North Carolina, geboren. Von 1916 bis 1923 studierte er Dramaturgie an der University of North Carolina in Chapel Hill, war Schauspieler bei den Carolina Playmakers und studierte dann weiter an der Harvard University in Cambridge. 1924 bis 1929 arbeitete Wolfe als Dozent für englische Literatur an der New Yorker Universität.

Als 1929 der erste Band seines Romans "Schau heimwärts, Engel!" veröffentlicht wurde, wurde Wolfe über Nacht berühmt. Der rasche Erfolg veranlasste den Autor dazu, sein Leben fortan der Literatur zu widmen. Bis 1936 unternahm er mehrere große Europareisen. Besonders stark fühlte er sich von Deutschland und der deutschen Kultur angezogen.

Klaus Mann schrieb über Wolfe: "Wolfes Stil ist poetisch; er ist Visionär, der inspirierte Sänger unter den großen Erzählern des erwachenden, zu-sich-selber-kommenden Kontinents. Seit Whitman hat die amerikanische Seele keine so eloquenten, so begeisterten Zeugen gehabt."

Thomas Wolfe starb am 15. September 1938 in Baltimore, Maryland an einer Gehirnkrankheit, wenige Wochen vor seinem 38. Geburtstag. Posthum erschien das Drama Herrenhaus (Mannerhouse, 1948), in dem die Geschichte einer Entfremdung und einer Lebensenttäuschung angesichts der Vergänglichkeit aller Dinge und einer im Innersten kranken Kultur thematisiert wird.


Weitere Informationen zu Thomas Wolfe

 

Herrenhaus

(Mannerhouse)
Schauspiel in drei Akten und einem Vorspiel
Deutsch von Peter Sandberg
2D, 12H, Nebendarsteller

Das Stück erzählt vom Auf- und Abstiegs einer mächtigen Familie in den Südstaaten zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs. Es ist die Geschichte einer Entfremdung und einer Lebensenttäuschung angesichts der Vergänglichkeit aller Dinge und einer im Innersten kranken Kultur thematisiert wird.