21.06.4915

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Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Schauspiel) von Dogberry&Probstein
Wenn Victor Lopez eines hasst, dann ist es Ungerechtigkeit. Jetzt sitzt er im...

Neu bei DESCH: "Der Sohn" von Florian Zeller
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn...

"Der tapfere Soldat" von Oscar Straus am Gärtnerplatztheater
Am 14. Juni feiert Peter Konwitschnys Inszenierung von Der tapfere Soldat...

UA: Nina Enders "Siegfried simulieren" am Pfalztheater Kaiserslautern
Nachdem Nina Ender für ihr Stück Polyboskomplex mit dem 2....

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

DSE: "Rock of Ages" von Chris d'Arienzo am Theater Ulm
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre erwarten das Publikum...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

UA: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Theater an der Parkaue
Am 1. Juni 2018 ist die Uraufführung von Ich, Ikarus am Theater an der...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Musical) von Rainer Bielfeldt, Susanne Lütje & Anne X. Weber
Stan Miller führt ein bescheidenes und glückliches Leben. Als seine Mutter an...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Neu bei FBE: "Im Gefängnis" von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus
Sinas Papa muss ins Gefängnis. Sina versteht das alles nicht. Sie hat keine...

Wiederentdeckt: "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann
Halb Fabel, halb soziale Parabel wird gezeigt, wie eine Gruppe für die...


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Bild von Jim CartwrightCartwright, Jim

Jim Cartwright lebt in Lancashire, wo er 1957 geboren wurde.

Road (Straße ohne Namen), sein erstes Stück, wurde 1986 am Royal Court Theatre aufgeführt, im selben Jahr am Royal Court wiederaufgenommen, nochmals 1987, bevor es auf landesweite Tournee ging. Es gewann den Samuel Beckett Award, Drama magazine’s Best New Play Award und Mitgewinner des George Devine Awards und des Plays and Players’ Best New Play Award.

Cartwrights weitere Theaterarbeit umfasst Bett am Royal National Theatre 1989, Zwei am Bolton Octagon Theatre 1989, 1990 am Young Vic, London (Gewinner des Manchester Evening News Best New Play Award), Aufstieg und Fall von Little Voice am Royal National Theatre 1992 und später im gleichen Jahr am Aldwych Theatre (Gewinner des Evening Standard Award for Best Comedy 1992 und des Olivier Award für Best Comedy 1993). Er schrieb und inszenierte Ich leckte das Deodorant einer Nutte für das Royal Court Theatre Upstairs am Ambassador Theatre 1996.

Andere Arbeiten umfassen für den Rundfunk: "Baths", BBC 1987; für das Fernsehen: "Road", BBC 1987 (Gewinner des Golden Nymph Award für Best Film); "Vroom", Channel Four 1988; "June", BBC 1990; "Wedded", BBC 1990.

 

Ich leckte das Deodorant einer Nutte

(I Licked A Slag´s Deodorant)
Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori
1D, 1H
UA: 27.11.1996, Royal Court Theatre London
DSE: 13.12.1997, THEater der KELLER Köln

Ein Mann, eine Frau, eine verkommene Ecke in London. Er leckt an ihrem Deoroller. Auch das kann der Beginn einer Beziehung sein, einer höchst seltsamen Beziehung zwischen einer drogenabhängigen Prostituierten und einem übertrieben gefühlvollen Geschäftsmann, der der pornographisch angehauchten Selbsttäuschung erliegt, mit der Nutte zusammenzuleben.
Er folgt ihr auf Schritt und Tritt, wieder und wieder begegnen sie sich an den dunkelsten Orten der Stadt. Am Ende findet er seine Erfüllung. Unter ihrem Bett liegend, fühlt er das Leben, wenn ihm wieder ein gebrauchtes Kondom ins Gesicht fliegt...

Cartwright hat ein böses Prosa-Poem aus den Abgründen der Begierde in den verkommenen Großstädten der Neunziger geschrieben. Ein ekelhaft schöner Aufstieg aus der Obszönität zur Poesie.