19.07.2018

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ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Bild von James Matthew BarrieBarrie, James Matthew

James Matthew Barrie wurde am 6. Mai 1860 in der schottischen Kleinstadt Kirriemuir als eines von zehn Kindern einer Handweberfamilie geboren. Prägend war für ihn vor allem der starke Einfluss seiner Mutter, von der er die keltische Phantasie und die religiöse Überzeugung übernahm.
Bis 1883 besuchte er die Universität von Edinburgh, arbeitete als Journalist in Nottingham und London, wo er bis zu seinem Tode 1937 lebte. Dort begann Barrie seine Theaterkarriere.
Mitte der Neunziger tat er mit "Walker, London" den ersten Schritt Richtung Bühne, bereits 1903 wurden gleich drei seiner Dramen in London aufgeführt – "Quality Street", Zurück zur Natur (The Admirable Crichton), "Little Mary". Im darauffolgenden Jahr schrieb er das wohl populärste seiner Werke, Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte.
Nach einer 14-jährigen Pause des Schweigens schrieb Barrie noch zwei Stücke biblischen Inhalts, die sich vollkommen von den früheren unterschieden.
Barrie, der geborene Geschichtenerzähler, appelliert in seinen Stücken vor allen Dingen an das Gefühl, er kannte die Schwächen der Gesellschaft, wollte aber nicht sie, sondern den Einzelmenschen reformieren.
Die äußeren Umstände waren ihm wohlgesonnen – 1913 wurde er zum Baron erhoben, 1922 erhielt er den Order of Merit, war eng befreundet mit George Bernhard Shaw, George Meredith, Thomas Hardy, W. E. Henley, erhielt Würdentitel diverser Universitäten – er war ein wohlhabender Mann, geliebt und geehrt von seinem ganzen Volke.
Der Schlüssel zu seinem Wesen als Mensch und Schriftsteller jedoch liegt vielleicht in seinen eigenen Worten: "Alles, was geschieht, nachdem wir zwölf Jahre alt sind, hat nicht mehr viel zu bedeuten." Eine unerschöpfliche Phantasie, warmherziger Humor und brillanter Witz, eine Satire, die niemals bitter schmeckt, eine Spur echten Sentiments und meisterliche Theaterfertigkeit, das sind die wesentlichen Ingredienzen des dramatischen Werkes James Matthew Barries, das die englische Komödie der Jahrhundertwende neu belebte. Fast ein halbes Jahrhundert beherrschte er das englische Theater, übertroffen nur von seinem großen Landsmann G. B. Shaw.

 

Johannisnacht

(Dear Brutus)
Für die deutsche Bühne bearbeitet von Peter Lotar
6D, 5H