24.02.8105

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"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...


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Fallada, Hans
Hans Fallada wurde am 21. Juli 1893 in Greifswald geboren. Bevor er als freier Schriftsteller leben konnte, war er als Journalist und Angestellter eines...


Groß, Jens
In München geboren, nach dem Abitur Buchhandelslehre. 1982 bis 1985 erstes Festengagement als Schauspieler, Regie- und Dramaturgieassistent am Schauspielhaus...


 

Jeder stirbt für sich allein

nach dem Roman von Hans Fallada
Für die Bühne eingerichtet von Jens Groß
(Fassung Maxim Gorki Theater 2011)
2D, 5H, (Mindestbesetzung, 22 Rollen)
UA: 05.09.2011, Maxim Gorki Theater Berlin

Das unpolitische Ehepaar Anna und Otto Quangel lebt zurückgezogen im Berlin des Zweiten Weltkrieges. Hitler ist auf dem Höhepunkt der Macht, die Quangels interessieren sich für Politik allerdings wenig. Das ändert sich schlagartig, als Sohn Otto an der Front fällt. Der innere Widerstand gegen das Regime wächst immer mehr, bis sich das Ehepaar durch den Tod einer jüdischen Nachbarin dazu entschließt, auch aktiven Widerstand zu leisten. Otto Quangel schreibt Flugblätter und Postkarten mit Aufrufen zum Widerstand gegen Hitler. Er und seine Frau verteilen diese in ganz Berlin. Die verängstigten Finder geben die Flugblätter jedoch bei der Gestapo ab. Die Quangels werden gefasst und nach längerer Haft hingerichtet.

Hans Fallada erzählt in diesem Roman die wahre Geschichte des Ehepaares Quangel, über dessen Schicksal er aus einer Gestapo-Akte erfahren hatte.

Jens Groß hat Falladas Roman Jeder stirbt für sich allein für das Maxim Gorki Theater eingerichtet, wo das Stück in der Regie von Jorinde Dröse in der Spielzeit 2011/12 inszeniert wurde.

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Premierenberichte zu diesem Stück vorhanden

Der Stoff liegt auch in folgenden Fassungen vor:

Jeder stirbt für sich allein

Jeder stirbt für sich allein

Jeder stirbt für sich allein