31.10.2014

Aktuelle Nachrichten

Rückblick: UA "Superhero" am Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Am 16. Oktober haben Paul Graham Brown, Anthony McCarten und das Junges...

Neu bei FBE: Autorin Esther Becker
Esther Beckers Stücke bestechen durch Klarheit, knappe, auf den Punkt...

Neu bei FBE: "Wer ist Walter" von Ariane Koch
Und dann ist Walter verschwunden. Raus aus seinem bisherigen Leben – mit 200...

Neu bei FBE "Mordbrenner" von Johannes Hoffmann
Am Morgen des 4. September 1913 tötet der Hauptlehrer Ernst August Wagner...

Neu bei FBE: "Endlich Eiszeit" von Volker Schmidt
"Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den...

Neu bei FBE: "Zersplittert" von Alexandra Badea
Am 20. November wird Zersplittert von Alexandra Badea als Hörspiel anlässlich...

Neu bei DESCH: "Eine Stunde Ruhe" von Florian Zeller
Florian Zeller ist mit Eine Stunde Ruhe ein witziges und vor allem...

DSE: "Hannahs Dämon" von Antoine Rault am Schauspiel Chemnitz
Am Freitag, dem 21. November 2014, findet am Schauspiel Chemnitz die...

"Tom Sawyer und Huckleberry Finn" in Göttingen und Basel
"Ein praller zweistündiger Theaterabend, der vom Publikum mit rauschendem...

Premiere und Rückblick: Mike Kennys Stücke am Moks Bremen und tjg Dresden
Am 22. November feiert Nachtgeknister am Jungen Theater Bremen Premiere. In...

Gerhart Hauptmann in Bochum und Düsseldorf
"Es steckt Ungehobenes in meinem Werk, das der Gegenwart und zukünftigen Zeit...

Zum Wiederentdecken: "Orchesterprobe, Traviata, III. Akt" von Jean-François Sivadier
Orchesterprobe, Traviata, III. Akt ist ein urkomisches Schauspiel im...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Henrik IbsenIbsen, Henrik

Henrik Ibsen wurde am 20. März 1828 in Skien, Norwegen geboren. Sein Vater war ein wohlhabender Kaufmann, der durch den Verlust seines Vermögens aus der Gesellschaft ausgestoßen wurde, als Henrik gerade acht Jahre alt war. Aufgrund dieser einschneidenden Kindheitserfahrung schrieb Ibsen später vor allem gesellschaftskritische Theaterstücke. 1851 übernahm Ibsen die künstlerische Leitung des Theaters in Bergen, wo er seine ersten Stücke aufführen lassen konnte. 1857 übernahm Ibsen die Leitung des Norske Teatret (Nationaltheater) in Oslo. Am 18. Juli 1858 heiratete er Suzannah Thoresen.

Da seine Werke keine Anerkennung gefunden hatten, stürzte das Norske Teatret in den wirtschaftlichen Ruin. Ibsen verließ daraufhin 1864 seine Heimat Norwegen. Bjørnstjerne Bjørnson, sein langjähriger Freund, organisierte ihm ein Stipendium für eine Studienreise; so lebte er bis 1891 in Dresden, München und Italien.

Ibsens jahrelange Erfahrung am Theater hatten seine dramaturgische Technik geschult, und seine in der Emigration entstandenen Stücke erregten bei ihrem Erscheinen regelrechte Begeisterungsstürme, aber auch Entrüstung. Die Ideendramen "Brand" (1866) und Peer Gynt (1867), vor allem aber seine realistischen Gesellschaftsdramen Nora oder Ein Puppenheim (1879), Gespenster (1881), Ein Volksfeind (1882), Die Wildente (1884) und Rosmersholm (1886), die das Verhältnis von Liebe und Ehe, die Emanzipation der Frau und die Lebenslüge der Gesellschaft thematisieren, machten ihn weltberühmt und zum meistgespielten Dramatiker seiner Zeit.

Fünf Jahre nach seiner Rückkehr nach Norwegen starb Henrik Ibsen am 23. Mai 1906 in Oslo, wo man ihn als einen der bedeutendsten norwegischen Dramatiker ehrte. In seiner Heimatstadt Skien gibt es diverse Stätten der Ibsen-Verehrung und das jährliche große Ibsen-Kultur-Festival. Seine zeitgebundenen Texte zeichnen sich durch menschliche und revolutionäre Anliegen aus. Seine bürgerlichen Dramen waren mit ernster Ethik verbunden und zeigten großen psychologischen Hintergrund.


Weitere Informationen zu Henrik Ibsen

 

Klein-Eyolf

(Lille Eyolf)
Schauspiel in drei Akten
Deutsche Bearbeitung von Carola Regnier und Hartmut Gehrke
3D, 3H