23.11.2014

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DSE: "Hannahs Dämon" von Antoine Rault am Schauspiel Chemnitz
Am Freitag, dem 21. November 2014, findet am Schauspiel Chemnitz die...

Neu bei DESCH: "Eine Stunde Ruhe" von Florian Zeller
Florian Zeller ist mit Eine Stunde Ruhe ein witziges und vor allem...

Neu bei FBE: "Zersplittert" von Alexandra Badea
Am 20. November wird Zersplittert von Alexandra Badea als Hörspiel anlässlich...

Neu bei FBE: "Endlich Eiszeit" von Volker Schmidt
"Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den...

Neu bei FBE "Mordbrenner" von Johannes Hoffmann
Am Morgen des 4. September 1913 tötet der Hauptlehrer Ernst August Wagner...

Gerhart Hauptmann in Bochum und Düsseldorf
"Es steckt Ungehobenes in meinem Werk, das der Gegenwart und zukünftigen Zeit...

Neu bei FBE: "Wer ist Walter" von Ariane Koch
Und dann ist Walter verschwunden. Raus aus seinem bisherigen Leben – mit 200...

Neu bei FBE: Autorin Esther Becker
Esther Beckers Stücke bestechen durch Klarheit, knappe, auf den Punkt...

Rückblick: UA "Superhero" am Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Am 16. Oktober haben Paul Graham Brown, Anthony McCarten und das Junges...

"Tom Sawyer und Huckleberry Finn" in Göttingen und Basel
"Ein praller zweistündiger Theaterabend, der vom Publikum mit rauschendem...

Premiere und Rückblick: Mike Kennys Stücke am Moks Bremen und tjg Dresden
Am 22. November feiert Nachtgeknister am Jungen Theater Bremen Premiere. In...

Zum Wiederentdecken: "Orchesterprobe, Traviata, III. Akt" von Jean-François Sivadier
Orchesterprobe, Traviata, III. Akt ist ein urkomisches Schauspiel im...


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Bild von William ShakespeareShakespeare, William
Droeshout Porträt (1623) 

Die Lebensgeschichte von William Shakespeare liegt weitgehend im Dunkeln und die Urheberschaft seiner Werke ist nicht zufriedenstellend geklärt, so ist der meistgespielte Theaterdichter zugleich der, von dem die Nachwelt am wenigsten weiß.
Bertold Brecht vermutete, hinter dem Pseudonym Shakespeare stehe ein ganzes Team von versierten Londoner Theatermachern um 1600. Die dokumentarischen Beweise für die Existenz Shakespeares sind jedenfalls dürftig und so präsentiert sich der Nachwelt mehr ein Übermensch und eine Institution der Theatergeschichte als eine Persönlichkeit mit verlässlicher Biographie. Von den 36 Theaterstücken, enthalten in der ersten Gesamtausgabe der Werke Shakespeares, sind 14 Komödien, 12 Tragödien und 10 Historiendramen. Mehr als zwei Drittel werden noch immer aufgeführt.

William Shakespeare, Sohn eines angesehenen Landwirts und Geschäftsmannes, wuchs in dem mittelenglischen Martkflecken Stratford-upon-Avon auf, besuchte dort die Grammar School und heiratete mit 18 Jahren die wesentliche ältere Anne Hathaway. 1586, nach vierjähriger Ehe, verließ er seine Frau und seine drei Kinder, um sich in London einer Theatergruppe anzuschließen. Ab 1592 ist er in der Hauptstadt als Schauspieler und Stückeschreiber nachweisbar. Zwei Jahre später wurde er Mitglied von Lord Chamberlain's Men, einer von König Elisabeth I. protegierten Schauspielergesellschaft. Als ihr wichtigster Autor, vielseitiger Schauspieler und als Aktionär des Globe Theatre, ab 1608 auch des Blackfriars Theatre, erwarb Shakespeare großes Ansehen und ein beachtliches Vermögen. 1610/11 veräußerte er seine Anteile an diesen Theatern und kehrte zu seiner Familie nach Stratford zurück.

Wie alle Autoren seiner Zeit bezog Shakespeare die Grundelemente seiner Stücke aus Mythologie und chronistischer Überlieferung sowie aus berühmten literarischen Quellen der Antike und der Renaissance. Sein dramaturgisches Geschick und seine dichterische Potenz erweisen sich jedoch als allen Vorlagen überlegen.
Die spektakulärsten Werke des Dichters wurden bereits im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts durch englische Wandertruppen in ganz Europa bekannt und begeistert aufgenommen. Seit der enthusiastischen Bewunderung, die Goethe und die Dramatiker des Sturm und Drang dem englischen Dichter zollten, galt Shakespeares Auffassung vom Wesen des Theaters vor allem im deutschen Sprachraum als revolutionär und unübertrefflich.

(Quelle: Harenberg)

 

König Cymbelin

Schauspiel in fünf Akten (21 Bildern)
Deutsch von Erich Fried
3D, 20H, Nebendarsteller