24.07.2017

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: FALKNER
Die österreichische Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin...

Sommertheaterpremieren Teil II
Wann gibt es wohl eine bessere Gelegenheit zum Sommernachtsträumen als an...

"Kannst du pfeifen, Johanna?" von Ulf Stark an der Bayerischen Staatsoper
Am 8. Juli 2017 ziehen Groß und Klein, womöglich mit probehalber gespitzten...

Oscar Straus
Oscar Straus, schon zu Lebzeiten eine international gefeierte Größe, erlebt...

Neu bei FBE: "Die Zertrennlichen" von Fabrice Melquiot
Die neunjährigen Sabah und Romain kommen aus verschiedenen Welten, aber...

Neu bei FBE: "Neonazi" von Timo F.
Timo war Neonazi. Obwohl er für die Ideologie nie etwas übrig hatte, landet...

DSE: "Entweder … oder?" am Phosphor-Theater Aachen
Am 12. August 2017 feiert Jean-Claude Grumbergs schwarzhumorige Farce...

"Feuer fangen" von Luc Tartar an der Landesbühne Nord
In Wilhelmshaven feiert am 26. August Luc Tartars Feuer fangen an der...

Doppelte Auszeichnung bei den Privattheatertagen in Hamburg
Am Sonntag, den 25. Juni 2017, wurde als Abschluss der diesjährigen...

Erstaufführung: "Kommissar Gordon - Der erste Fall" von Ulf Nilsson in Bielefeld
Am Trotz-Alledem-Theater in Bielefeld begibt sich ab 27. Juni Ulf Nilssons...

Rückblick: Uraufführung "Umständliche Rettung" von Martina Clavadetscher am Schauspiel Essen
Am 28. April wurde am Schauspiel Essen das Stück Umständliche Rettung von...

Neu bei FBE: "SUPERBUHEI" von Sven Amtsberg
Dass Hannover-Langenhagen der Platz sein würde, den das Leben ihm zugedacht...

Sommertheaterpremieren Teil 1
Passend zur Hochsaison der Eheschließungen starten die diesjährigen...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
King, Philip

Philip King, 1904 in Yorkshire / England geboren, zog es bereits mit 16 Jahren ans Theater. Zunächst schloss er sich einer Wandertruppe an, die den Norden Englands bereiste. 1938 begann er mit dem Schreiben von Theaterstücken. Seine erste Komödie "Without The Prince" spielten die White Rose Players in Harrogate, zu deren Ensemble er sieben Jahre gehörte, und erlebte 1940 ihre erfolgreiche Londonder West End-Premiere. Auch während seines Militärdienstes im 2. Weltkrieg fand King Zeit zum Schreiben. In diesem Zeitraum entstanden zwei Stücke, "On Monday next" und Lauf doch nicht immer weg! (See How They Run), das 1945 am Comedy Theater in London uraufgeführt wurde  und stolze 589 Vorstellungen erreichte. Seitdem ist diese Komödie auch auf deutschen Bühnen zu einem Klassiker des Boulevardtheaters geworden.
Weitere Erfolge waren die Komödien "Sailor Beware", der erste Teil einer Trilogie, die er zusammen mit Falkland Cary schrieb und die 1955 am Strand Theatre in London aufgeführt wurde, "Big Bad Mouse", eine weitere Kollaboration mit Falkland Cary, "Serious Charge", "Murder in Company", "Elementary My Dear", "Who Says Murder?", "Go Bang Your Tambourine", das er selbst inszenierte, und Komm raus aus dem Schrank! (Pools Paradise).
Mit einem Dutzend Komödien, Lustspielen und Farcen ist Philip King als ein Autor bekannt, der den Geist des Komödiantischen erkannt und mit treffsicherer Leichtigkeit den Fundus an englischem Humor bereichert hat.
Philip King starb am 9. Februar 1979.

 

Komm raus aus dem Schrank!

(Pool´s Paradise)
Farce in drei Akten
Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen
3D, 4H

Ein Dorf. Das Pfarrhaus ist baufällig, die Kirchturmglocke hat einen Sprung. Akuter Geldmangel. Lionel Toop, Pfarrer, hat einen ebenso berechtigten wie übertriebenen Sparfimmel und schaltet ständig das Licht aus. Seine Frau Penelope, eine ehemalige Schauspielerin, lässt so unabsichtlich wie trotzig zuviele Lampen brennen. Lionel bekämpft auch Glücksspiele in jeder Form. Penelope ist Mitglied einer verdeckt arbeitenden Fußballtoto-Tippgemeinschaft.

Das Dienstmädchen Ida ist so ergreifend direkt wie permanent schusselig; sie ist mit Willie Briggs befreundet, einem Tippexperten, der Probleme mit den Tippscheinen hat - sie werden mehrfach verwechselt. Miss Skillon, die Kirchenvorstandsdame, liebt Lionel, der sich hosenlos vor ihr mit dem Ersatzprediger und Totofreund Humphrey in einen Schrank flüchtet. Miss Skillon liebt Penelope nicht,- und umgekehrt. Das Mittagessen verbrennt, und der Bischof kündet unerwartet seinen Besuch an. Ein Hauptgewinn winkt. Wem? Und wo ist der Tippzettel?