16.09.2014

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Der himmelblaue Herr" von Fanny Sorgo
Großmutter Eva Zulus möchte nicht mehr in dieselbe Richtung fahren. Darum...

UA: "Schöne neue Welt" am Staatsschauspiel Dresden
"Gemeinschaft, Gleichheit, Stabilität" – so lautet die Maxime des...

Neu bei FBE: "Hundswetter" von Brigitte Buc
Helene ist taffe Geschäftsfrau, aufopfernde Ehefrau und Mutter. Lulu ist...

Anja Hilling mit "was innen geht" für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2014 nominiert
Wir freuen uns, dass Anja Hillings Stück was innen geht nun auf der Shortlist...

DSE: "Trennung für Feiglinge" von Clément Michel in Hannover
Der vielseitige Theatermacher Clément Michel hat mit Trennung für Feiglinge...

"Therese Raquin" am Theater SCALA in Wien
Am Stadttheater Mödling wurde Therese Raquin von Paris Kosmidis nach dem...

"nachtgeschwister" in Altenburg und Gera
Auf dem Wühltisch einer Buchhandlung findet die Protagonistin ein angegilbtes...

UA: "Die letzte Soirée" am Wolfgang Borchert Theater Münster
"An Alfred Flechtheim schieden sich die Geister. Die einen hielten ihn für...

Neu bei DESCH: "Die Lüge" von Florian Zeller
Alice und Paul, seit zwanzig Jahren verheiratet, haben ihre besten Freunde,...

DSE: "Malala - Mädchen mit Buch" am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am 24. September gelangt der Monolog Malala - Mädchen mit Buch des...

Zum Wiederentdecken: "Silk Stockings (Ninotschka)" von Cole Porter
Ninotschka: Es gibt wohl kaum eine rasantere Filmkomödie als Ernst Lubitschs...


Archiv

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Aktuelle Premierenberichte
King, Philip

Philip King, 1904 in Yorkshire / England geboren, zog es bereits mit 16 Jahren ans Theater. Zunächst schloss er sich einer Wandertruppe an, die den Norden Englands bereiste. 1938 begann er mit dem Schreiben von Theaterstücken. Seine erste Komödie "Without The Prince" spielten die White Rose Players in Harrogate, zu deren Ensemble er sieben Jahre gehörte, und erlebte 1940 ihre erfolgreiche Londonder West End-Premiere. Auch während seines Militärdienstes im 2. Weltkrieg fand King Zeit zum Schreiben. In diesem Zeitraum entstanden zwei Stücke, "On Monday next" und Lauf doch nicht immer weg! (See How They Run), das 1945 am Comedy Theater in London uraufgeführt wurde  und stolze 589 Vorstellungen erreichte. Seitdem ist diese Komödie auch auf deutschen Bühnen zu einem Klassiker des Boulevardtheaters geworden.
Weitere Erfolge waren die Komödien "Sailor Beware", der erste Teil einer Trilogie, die er zusammen mit Falkland Cary schrieb und die 1955 am Strand Theatre in London aufgeführt wurde, "Big Bad Mouse", eine weitere Kollaboration mit Falkland Cary, "Serious Charge", "Murder in Company", "Elementary My Dear", "Who Says Murder?", "Go Bang Your Tambourine", das er selbst inszenierte, und Komm raus aus dem Schrank! (Pools Paradise).
Mit einem Dutzend Komödien, Lustspielen und Farcen ist Philip King als ein Autor bekannt, der den Geist des Komödiantischen erkannt und mit treffsicherer Leichtigkeit den Fundus an englischem Humor bereichert hat.
Philip King starb am 9. Februar 1979.

 

Komm raus aus dem Schrank!

(Pool´s Paradise)
Farce in drei Akten
Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen
3D, 4H

Ein Dorf. Das Pfarrhaus ist baufällig, die Kirchturmglocke hat einen Sprung. Akuter Geldmangel. Lionel Toop, Pfarrer, hat einen ebenso berechtigten wie übertriebenen Sparfimmel und schaltet ständig das Licht aus. Seine Frau Penelope, eine ehemalige Schauspielerin, lässt so unabsichtlich wie trotzig zuviele Lampen brennen. Lionel bekämpft auch Glücksspiele in jeder Form. Penelope ist Mitglied einer verdeckt arbeitenden Fußballtoto-Tippgemeinschaft.

Das Dienstmädchen Ida ist so ergreifend direkt wie permanent schusselig; sie ist mit Willie Briggs befreundet, einem Tippexperten, der Probleme mit den Tippscheinen hat - sie werden mehrfach verwechselt. Miss Skillon, die Kirchenvorstandsdame, liebt Lionel, der sich hosenlos vor ihr mit dem Ersatzprediger und Totofreund Humphrey in einen Schrank flüchtet. Miss Skillon liebt Penelope nicht,- und umgekehrt. Das Mittagessen verbrennt, und der Bischof kündet unerwartet seinen Besuch an. Ein Hauptgewinn winkt. Wem? Und wo ist der Tippzettel?