27.07.2016

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "So bin ich nicht" von Anneliese Mackintosh
Greta ist 30 und hat schon einiges erlebt: Depression, Krankheit, Trennung,...

Sommertheaterpremieren Teil 3
Den vorläufigen Höhepunkt des sommerlichen Schauspiel- und...

Fallada: Urfassung von "Kleiner Mann - was nun? / "Jeder stirbt für sich allein" in Tel Aviv
Hans Falladas Roman Kleiner Mann - was nun? wurde bei seinem Erscheinen 1932...

Neu bei FBE: "Broken German" von Tomer Gardi
Broken German ist ein normaler, übermütiger Großstadtroman. Wäre da nicht...

"Welt der Taumler" von Fanny Sorgo: Lesung am Badischen Staatstheater Karlsruhe
Am 07.07.2016 wird Fanny Sorgos surreales Spektakel Welt der Taumler am...

50 Jahre "Cabaret" von John Kander und Fred Ebb
20.11.1966: Uraufführung von John Kanders und Fred Ebbs Erfolgsshow Cabaret...

"Der Hund des alten Mannes" von Oliver Kluck als Hörspiel
Den Hörmonolog Der Hund des alten Mannes von Oliver Kluck inszeniert...

"2. Else-Lasker-Schüler-Stückepreis" an Nina Ender
Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr Nina Ender neben Maria Milisavljevic...


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King, Philip

Philip King, 1904 in Yorkshire / England geboren, zog es bereits mit 16 Jahren ans Theater. Zunächst schloss er sich einer Wandertruppe an, die den Norden Englands bereiste. 1938 begann er mit dem Schreiben von Theaterstücken. Seine erste Komödie "Without The Prince" spielten die White Rose Players in Harrogate, zu deren Ensemble er sieben Jahre gehörte, und erlebte 1940 ihre erfolgreiche Londonder West End-Premiere. Auch während seines Militärdienstes im 2. Weltkrieg fand King Zeit zum Schreiben. In diesem Zeitraum entstanden zwei Stücke, "On Monday next" und Lauf doch nicht immer weg! (See How They Run), das 1945 am Comedy Theater in London uraufgeführt wurde  und stolze 589 Vorstellungen erreichte. Seitdem ist diese Komödie auch auf deutschen Bühnen zu einem Klassiker des Boulevardtheaters geworden.
Weitere Erfolge waren die Komödien "Sailor Beware", der erste Teil einer Trilogie, die er zusammen mit Falkland Cary schrieb und die 1955 am Strand Theatre in London aufgeführt wurde, "Big Bad Mouse", eine weitere Kollaboration mit Falkland Cary, "Serious Charge", "Murder in Company", "Elementary My Dear", "Who Says Murder?", "Go Bang Your Tambourine", das er selbst inszenierte, und Komm raus aus dem Schrank! (Pools Paradise).
Mit einem Dutzend Komödien, Lustspielen und Farcen ist Philip King als ein Autor bekannt, der den Geist des Komödiantischen erkannt und mit treffsicherer Leichtigkeit den Fundus an englischem Humor bereichert hat.
Philip King starb am 9. Februar 1979.

 

Komm raus aus dem Schrank!

(Pool´s Paradise)
Farce in drei Akten
Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen
3D, 4H

Ein Dorf. Das Pfarrhaus ist baufällig, die Kirchturmglocke hat einen Sprung. Akuter Geldmangel. Lionel Toop, Pfarrer, hat einen ebenso berechtigten wie übertriebenen Sparfimmel und schaltet ständig das Licht aus. Seine Frau Penelope, eine ehemalige Schauspielerin, lässt so unabsichtlich wie trotzig zuviele Lampen brennen. Lionel bekämpft auch Glücksspiele in jeder Form. Penelope ist Mitglied einer verdeckt arbeitenden Fußballtoto-Tippgemeinschaft.

Das Dienstmädchen Ida ist so ergreifend direkt wie permanent schusselig; sie ist mit Willie Briggs befreundet, einem Tippexperten, der Probleme mit den Tippscheinen hat - sie werden mehrfach verwechselt. Miss Skillon, die Kirchenvorstandsdame, liebt Lionel, der sich hosenlos vor ihr mit dem Ersatzprediger und Totofreund Humphrey in einen Schrank flüchtet. Miss Skillon liebt Penelope nicht,- und umgekehrt. Das Mittagessen verbrennt, und der Bischof kündet unerwartet seinen Besuch an. Ein Hauptgewinn winkt. Wem? Und wo ist der Tippzettel?