22.01.2017

Aktuelle Nachrichten

"Wie werde ich reich und glücklich" von Mischa Spoliansky am Nationaltheater Mannheim
Am 21. Januar wird am Nationaltheater Mannheim verraten, wie man gleichzeitig...

"Alles Schwindel" von Mischa Spoliansky an der Semperoper Dresden
Blonde Dame sucht vermögenden Gentleman für gemeinsame Abenteuer – Schwindel!...

Neu bei FBE: "American Hotel" von Sara Stridsberg
Nichts zeugt mehr vom Aufstieg der Stadt, vom lebendigen Treiben und...

Aktuell: "Premierenfeier" von Klaus Chatten
"Zuerst kommt die Politik. Dann kommt die Geschichte. Dann kommt der Erfolg...

UA: "Auerhaus" am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 7. Januar wird Auerhaus durch Robert Gerloff am Düsseldorfer...

Neu bei FBE: "Stella" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Greifer: Juden, die für die Gestapo auf Judenjagd gingen, bzw. gehen mussten....

Premiere: "Harold und Maude" am Theater in der Josefstadt
Am 26. Januar 2017 feiert Harold und Maude am Wiener Theater in der...

Neu bei DESCH: "Vor dem Entschwinden" von Florian Zeller
"Mitten im stärksten Sturm gibt es stets einen Vogel, der uns Zuversicht...

Zum Wiederentdecken: "Robinson soll nicht sterben" von Friedrich Forster
Daniel Defoe, der berühmte Autor des "Robinson Crusoe", fristet arm und...


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Bild von Klaus ChattenChatten, Klaus

Klaus Chatten wurde 1963 in Lennestadt/Nordrhein-Westfalen geboren. Nach seinem Studium der Romanistik, Germanistik und Sportwissenschaften an der Freien Universität Berlin besuchte er ab dem Jahr 1983 das Max-Reinhardt-Seminar in Wien.

Daraufhin folgte ein Ruf an das Actors und HB Studio in New York, wo er bei den Oscar- und Tony-Award-Gewinnern Mike Nichols, Sandy Dennis und Uta Hagen studierte.

Chatten ging an führende deutsche Schauspielhäuser (Schiller Theater, Maxim Gorki Theater, Deutsches Theater Berlin). Er arbeitete mit dem russischen Regisseur Anatolij Wassiljew und in mehreren Produktionen mit Alexander Lang zusammen. Zwischen 2004 und 2006 war er Ensemblemitglied am Gorki Theater. 2009 wurde er für seine Darstellung der Titelrolle in „Der Menschenfeind“ für den Inthega-Preis nominiert.

Gleichfalls ist Chatten Theaterregisseur, der im Jahr 1991 sein Debüt an der Freien Volksbühne Berlin mit der Produktion „Träume“ gab.

1993 begann er die Arbeit an eigenen dramatischen Texten. Seine zumeist tragikomischen Arbeiten kamen am Deutschen Theater Berlin und am Maxim Gorki Theater heraus und hatten an die sechzig Nachspielungen. Seine bisher bekanntesten Werke sind Unser Dorf soll schöner werden (Englische EA am Royal Exchange Theatre Manchester) und Sugar Dollies (UA am Gate Theatre London).

Er ist Preisträger des Alfred-Döblin-Preises, des Literarischen Colloquiums, des Literaturpreises des Berliner Senats und der Villa Aurora in Los Angeles.

Chatten verfasst Drehbücher für die Kinoleinwand und fürs Fernsehen. Mit seinem Film „Stille Nacht“, der mit den Darstellern Jürgen Vogel, Maria Schrader und Ingrid Caven mit großem Erfolg im Wettbewerb der Berlinale lief, gewann er den Alfred-Bauer-Preis. Am vermutlich bekanntesten ist er für seine Zusammenarbeit mit den Regisseuren Dani Levy und Wolfgang Becker („Good-bye, Lenin“).

Seit 2006 arbeitet Chatten als Schauspiellehrer und ist professioneller Trainer für Kino und Fernsehen. 2014 wurde einer seiner Studentinnen an der American Academy of Dramatic Arts in New York als Studentin für das Fach Schauspiel aufgenommen.

Ab 2008 hat er bis dato fünfzig Theaterstücke aus dem Englischen übertragen. Er ist der deutsche Übersetzer von Noel Coward.

Klaus Chatten wurde sowohl als Schauspieler als auch als Dramatiker mehrfach im Jahrbuch „Theater heute“ ausgezeichnet.

 

Klassentreffen

Ein Kammerspiel-Krimi über die 70er Jahre
2H
UA: 01.10.2002, Theater Rampe Stuttgart

Unter einem Baum, abseits der feiernden Klassenkameraden, treffen sich Alex und Nik wieder. Zwanzig Jahre sind vergangen. Die besten Freunde waren sie. Scheinbar alles haben sie voneinander gewusst und sich dennoch aus den Augen verloren.

"Wann hat unsere Kindheit eigentlich aufgehört?" fragen sich die beiden. Mit Ingrid Steeger – nach dem Motto: "Da mach ich mir 'nen Schlitz ins Kleid."
Die erste Liebe, der erste Sex, die Feten im Partykeller, die Langeweile in den Dorfdiscos. Wie sah das Leben jenseits der Mattscheibe aus, eine Adoleszenz in einem Kaff im Deutschland der 70er? Sind die alten Narben verheilt?

Nik lebt in Kalifornien. Alex ist Polizist in München und sorgt für Frau und drei Töchter.

"Wie ist dein Leben? Bist du glücklich?"

Gibt es auf diese Fragen zu so einem Anlass eigentlich eine ehrliche Antwort? Nein, sie sind keine Freunde mehr, waren es vielleicht nie. Zuviele Geheimnisse, zu schwer wiegen die Unterstellungen.
"Im Grunde hätte ich mir das hier heute Abend sparen können!" befindet Nik schließlich. Da ist Alex ganz anderer Meinung.

Für die Freunde von früher endet die Begegnung in einer Katastrophe.