28.02.2015

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Zum Wiederentdecken: "Alan Turing" von Hugh Whitemore
Alan Turing gehört zweifellos zu den größten Logikern und Theoretikern des...

Neu bei FBE: "Zu klein, um ein Planet zu sein" von Adam Barnard
Gesehen werden, groß und irgendwie bedeutend sein – das ist die Sehnsucht,...

UA: "Zaubermühle!" von Katrin Lange am Schnawwl
Für das Schnawwl in Mannheim hat Katrin Lange den mythologischen Stoff des...

Premiere "Hinter dem Bahnhof liegt das Meer" am Theater Kiel
Das Theater Kiel zeigt ab dem 21. Februar das märchenhafte Kinderbuch Hinter...

Drei Musiktheaterpremieren im Februar
Im Februar gibt es drei Premieren von außergewöhnlich schönen Werken, auf die...

DSE: "Der Kleine und das Biest" am Jungen Ensemble Stuttgart
In der Regie von Brigitte Dethier feiert am 14. Februar, wenn glückliche...

"Shoppen" von Ralf Westhoff wieder verfügbar!
Jürgen Popigs Bühnenfassung des preisgekrönten Ensemblefilms Shoppen von Ralf...

Neu bei FBE: "Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund
Mit dem bösen Wolf hat eigentlich schon jeder seine schlechten Erfahrungen...

Neu bei DESCH: "Papa!" von Pierre Chesnot
Mit humorvollen Komödien auf höchstem Niveau hat Pierre Chesnot sich weltweit...

Neu bei FBE: "Fortune Cookie" von Esther Becker
Der Geldautomat verweigert ihr das Bargeld, die Wahrsagerin kann keine...

UA: "Alma und das Genie" am Theater des Westens
Am 2. Februar geht die Stammzellformation (Nini Stadlmann und Tom van...


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Bild von Klaus ChattenChatten, Klaus

Klaus Chatten wurde 1963 in Lennestadt/NRW geboren. 1982 begann er sein Studium mit den Fächern Sport, Romanistik und Betriebswirtschaft in Berlin. Von 1983 bis '84 studierte er Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar, Wien und von 1984 bis '85 Schauspiel, Regie und Scene Writing am HB Studio in New York.

Er arbeitete zunächst als Schauspieler in Berlin, Hamburg und Moskau mit Anatolij Wassiljew.

Sein erstes Drehbuch zu dem Spielfilm "Stille Nacht" (Regie: Dani Levy) lief 1996 als deutscher Beitrag im Wettbewerb der Berlinale.

Als Regisseur arbeitete Klaus Chatten an der Hamburger Kampnagelfabrik ("Leonce und Lena") und zuletzt 2002 am Theater Rampe Stuttgart, wo er die Uraufführung seines Stückes Klassentreffen inszenierte.

Klaus Chatten lebt als freischaffender Autor und Regisseur in Berlin.

Auszeichnungen:

1991: Nominierung zum Nachwuchsschauspieler der Saison im Jahrbuch „Theater Heute“

1994: Nominierung zum Nachwuchsdramatiker der Saison im Jahrbuch „Theater Heute“, Preisträger des Wettbewerbs „Sprechtheater Werkstatt“ am Literarischen Colloquium Berlin

1995: Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin

1997: Nominierung zum Nachwuchsdramatiker der Saison im Jahrbuch „Theater Heute“

2000: Stipendium „Playwright-in-residence" in der Villa Aurora, Los Angeles

2002: Literaturstipendium des Berliner Senats

 

Klassentreffen

Ein Kammerspiel-Krimi über die 70er Jahre
2H
UA: 01.10.2002, Theater Rampe Stuttgart

Unter einem Baum, abseits der feiernden Klassenkameraden, treffen sich Alex und Nik wieder. Zwanzig Jahre sind vergangen. Die besten Freunde waren sie. Scheinbar alles haben sie voneinander gewusst und sich dennoch aus den Augen verloren.

"Wann hat unsere Kindheit eigentlich aufgehört?" fragen sich die beiden. Mit Ingrid Steeger – nach dem Motto: "Da mach ich mir 'nen Schlitz ins Kleid."
Die erste Liebe, der erste Sex, die Feten im Partykeller, die Langeweile in den Dorfdiscos. Wie sah das Leben jenseits der Mattscheibe aus, eine Adoleszenz in einem Kaff im Deutschland der 70er? Sind die alten Narben verheilt?

Nik lebt in Kalifornien. Alex ist Polizist in München und sorgt für Frau und drei Töchter.

"Wie ist dein Leben? Bist du glücklich?"

Gibt es auf diese Fragen zu so einem Anlass eigentlich eine ehrliche Antwort? Nein, sie sind keine Freunde mehr, waren es vielleicht nie. Zuviele Geheimnisse, zu schwer wiegen die Unterstellungen.
"Im Grunde hätte ich mir das hier heute Abend sparen können!" befindet Nik schließlich. Da ist Alex ganz anderer Meinung.

Für die Freunde von früher endet die Begegnung in einer Katastrophe.