21.04.2015

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Neu bei FBE: "Der kleine Prinz" in einer Bearbeitung von Roberto Ciulli und Maria Neumann
Die märchenhafte Erzählung Der kleine Prinz des französischen Autors Antoine...

UA: "Ein Fest bei Baba Dengiz" am Grips Theater in Berlin
Vor 40 Jahren wurde das Grips Theater am Hansaplatz mit Ein Fest bei...

Neu bei FBE: "Das Evangelium nach Jimmy" von Didier van Cauwelaert
Das Evangelium nach Jimmy erzählt auf berührende Art und Weise, was es...

Neu bei DESCH: "Die Mutter" von Florian Zeller
Florian Zellers Stück Die Mutter ist die feinfühlige Momentaufnahme einer...

Neu bei FBE: "Wagners Ding mit dem Ring" von Thomas Zaufke und Ulrich Michael Heissig
Wenn Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" der harte Stoff ist, dann ist...

"Leben ohne Chris" am Landestheater Linz
Am 4. April feiert mit Leben ohne Chris das Musical über Leben und Tod von...

Neu bei FBE: "Es ist, was nicht war" von Olivier Garofalo
Eine neue Schule, eine neue Klasse - es ist Zeit, sich den Mitschülern...

UA: "König der Kinder: Macius!" von Katrin Lange
Jüngst wurde Katrin Lange mit ihrem Stück Zaubermühle! für Mülheim nominiert....

"Der Vorname" am Theater an der Kö in Düsseldorf
Vom 29.04.-21.06.2015 zeigt das Theater an der Kö in Düsseldorf das...

"Toutou" am Theater am Dom in Köln
Vom 30.04.-12.07.2015 wird Toutou von Daniel Besse und Agnès Tutenuit in...

Zum Wiederentdecken:"Barnum" von Cy Coleman
Barnum – das legendäre, vielfach preisgekrönte Zirkusmusical von Cy Coleman -...


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Bild von Hans FalladaFallada, Hans

Hans Fallada wurde am 21. Juli 1893 in Greifswald geboren. Bevor er als freier Schriftsteller leben konnte, war er als Journalist und Angestellter eines Verlages tätig. Bereits in jungen Jahren wurde Fallada alkohol- und morphiumabhängig und kam wegen Unterschlagungsdelikten zweimal vor Gericht. Aus dem Gefängnis entlassen, arbeitete er mehrere Jahre beim Neumünsterer Generalanzeiger. Bereits mit Bauern, Bonzen und Bomben (1931) hatte der Autor großen Erfolg. Der 1932 veröffentlichte Roman Kleiner Mann - was nun? brachte ihm internationale Berühmtheit. Nach der Machtübernahme Adolf Hitlers zog sich Fallada weitgehend aus dem öffentlichen Leben auf sein Landgut in Feldberg (Mecklenburg) zurück. 1944 wurde er wegen eines mutmaßlichen Mordversuchs an seiner Frau Anna in die Landesanstalt Strelitz eingeliefert, später aber wieder freigelassen. Im selben Jahr entstand der Roman Der Trinker (Veröffentlichung posthum 1950), der autobiographische Züge trägt.

Hans Fallada starb am 5. Februar 1947 an den Folgen eines Rückfalls in die Drogensucht.

Auf der Bühne erlangten Falladas Werke als Dramatisierungen nach seinem Tode zunehmend Popularität. So kam 1972 Kleiner Mann - was nun? als Revue von Peter Zadek und Tankred Dorts auf die Bühne des Bochumer Schauspielhauses und wurde im Jahre 2004 erfolgreich in der Fassung von von Gil Mehmert und Volker Bürger am Münchner Volkstheater gezeigt. Weitere Theaterfassungen bei Felix Bloch Erben sind u. a. Bauern, Bonzen und Bomben (Dramatisierung von Uwe Jens Jensen), Der Trinker (Dramatisierungen von Oliver Hohlfeld und Bernd Ludwig) sowie Wer einmal aus dem Blechnapf frisst (Dramatisierung von Michael Baumgarten und Carsten Knödler). Zu den bekanntesten Verfilmungen seiner Werke zählen "Wolf unter Wölfen" (1964; mit Armin Mueller-Stahl), "Jeder stirbt für sich allein" (1975; mit Hildegard Knef), "Der eiserne Gustav" (1979; Regie Wolfgang Staudte) und "Der Trinker" (1995; Regie Tom Toelle) mit Harald Juhnke in der Hauptrolle.

Bitte beachten Sie auch unser Hans Fallada-Spezial:
Hans Fallada - eine Wiederentdeckung


Weitere Informationen zu Hans Fallada

vergrösserte Ansicht zur Broschüre zu Fallada, Hans

Fallada, Hans
Autorenbroschüre
Leben und Werk

 

Kleiner Mann, Großer Mann - alles vertauscht

Roman von Hans Fallada


Hans Fallada schildert in diesem heiteren Roman das zweifelhafte Glück einer plötzlichen Erbschaft in Gestalt großer Länderein mit Schloß und Park, die den kleinen Kontoristen Schreyvogel zum Schloßbesitzer macht. Aus Freunden werden Neider und Darlehenssucher, aus Träumen ungute Wirklichkeit, und Lebens- und Eheglück wären dahin, wenn die junge, resolute Frau Karla nicht lieber die Erbschaft opferte als ihren Mann.

Hinweis:
Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption von den Werken Hans Falladas zu erstellen.