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UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Bild von Volker  SchmidtSchmidt, Volker
Foto: Carola Schmidt 

Volker Schmidt, geboren 1976 in Klosterneuburg. Autor, Regisseur, Schauspieler. Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien, Schauspielengagements u.a. in Wien, Berlin, Graz sowie mehrere Spielfilme (zuletzt "Kleine Fische").

Als Regisseur Inszenierungen u.a. bei den Wiener Festwochen, Staatstheater Hannover, Staatstheater Braunschweig, Neuköllner Oper Berlin, Schauspielhaus Wien, Theater Phönix Linz, Stadttheater St. Gallen, Theater Magdeburg, Theater Ingolstadt sowie am lettischen Nationaltheater Riga, in Kopenhagen, Moskau, Skopje, Temeswar und Bhutan.

Seit 2002 Tätigkeit als Dramatiker, Ur- und Erstaufführungen u.a. am Theater Heidelberg, Staatstheater Hannover, Schauspiel Leipzig, Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien, Neuköllner Oper, Theater Phönix, Theater Drachengasse, Theater der Jugend, Gewinner mehrerer Preise, u.a. Jury- und Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes mit "Die Mountainbiker", Berliner Kindertheaterpreis, Einladungen u.a. zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, Festival für Dramaturgie Santiago de Chile, NET-Festival Moskau. Seine Stücke wurden bisher in zehn Sprachen übersetzt und von Utrecht bis Novosibirsk gespielt.

In Wien arbeitet er regelmäßig mit seiner freien Gruppe new space company, mit der zuletzt Zero People und Der Fuchs zur Uraufführung brachte und für "komA" den Nestroy-Preis für Beste Off-Produktion erhielt.


Weitere Informationen zu Volker Schmidt

 

Kaltes Herz

Dramatisierung eines frei erfundenen Kriminalfalles
mit auffallender Ähnlichkeit zum Märchen
"Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff
mind. 6 Darsteller (mit Mehrfachbesetzung)
UA: 31.01.2019, Theater Phönix Linz

Peter Munk hat große Erwartungen ans Leben. Der Job in der Schokoladenfabrik ist sicher, aber auf Dauer zermürbend. Das Leben bei der Mutter bequem, aber auf lange Sicht auch glücklos. Sein Herz schlägt für Lisbeth, die Kunststudentin an der REWE-Kasse, eine heimliche Liebe, die er sich nicht leisten kann. Und sein Puls steigt beim Anblick der großen Villen am Stadtrand und der bunten Werbeplakate in der Fabrik. Dort gehört er hin, zu den anderen, zu denen, die es geschafft haben, ihre Träume zu verwirklichen. Irgendwas muss passieren, denn das, was er sich erhofft, wird er so nicht erreichen – Peter Munk will weiter, und er weiß, dass etwas Besonderes in ihm steckt.

Munk kündigt kurz entschlossen den Job, kommt auf mysteriöse Weise zu Geld, und plötzlich steht ihm die Welt offen: große Firma, dickes Auto, Glück im Spiel und bei den Frauen. Munk gerät in schlechte Gesellschaft, die neuen Freunde haben nicht immer die besten Ratschläge und der Erfolg zerrinnt so schnell wie er gekommen ist. Auch eine Reise um die Welt lässt ihn das Glück nicht finden, als bankrotter Mann kehrt er in die Heimatstadt zurück. Dort wartet schon der nächste Verführer auf ihn und das schnelle Geld an der Börse. Es ist ein einsamer und kalter Weg, den Peter Munk gewählt hat, auf dem ihm nicht nur Freunde und Familie abhanden kommen.

In Anlehnung an „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff hat Volker Schmidt die ganz unmärchenhafte Entwicklungsgeschichte eines Menschen vom armen Träumer zum herzlosen Unternehmer geschrieben und stellt dabei die Frage nach der Vereinbarkeit von Empathie und Ökonomie in einer konsumorientierten Welt.

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