25.10.2014

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UA: "Der große Houdini" am Theater Hof
Am Theater Hof kann man ab dem 24. Oktober noch viel mehr Bühnenzauberei als...

DSE: "Da kommt noch wer" am Stadttheater Gießen
Am 19. Oktober gibt es mit Knut Vaages und Jon Fosses Oper Da kommt noch wer...

Friedensnobelpreis für Malala Yousafzai
Die pakistanische Kinderrechtlerin Malala Yousafzai wurde mit dem...

Neu bei FBE: "Zero People" von Volker Schmidt
"Das Junge-Mädchen ist die Gestalt, die Ewig-Weibliches und ewige Jugend in...

DSE "Wolkenbilder" von Mike Kenny am Theater Junge Generation in Dresden
Nach der gefeierten DSE von Mike Kennys Stück "Nachtgeknister" 2012 am...

UA: "Superhero" am Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Nach 42nd Street und Das Geheimnis des Edwin Drood können wir uns nun mit der...

DSE: "Eine glückliche Scheidung" von Nick Hall am Theater Eisleben
Am 11. Oktober kann man zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum Eine...

Neu bei DESCH: "Das Abschiedsdinner" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Alexandre de la Patellière und Matthieu Delaporte beleuchten in ihrer...

UA: "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" am Deutschen Theater Göttingen
Am 4. Oktober wird am Deutschen Theater Göttingen das Familienstück Tom...

Zum Wiederentdecken: "Alles Liebe" von René Heinersdorff
Als Spezialist für Unterhaltendes und Humorvolles hat sich René Heinersdorff...


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Der Kandidat

Komödie in vier Aufzügen
Deutsch von Gerhard F. Hering und Hans-J. Weitz
4D, 18H, Nebendarsteller

Der reiche, aber politisch unfähige Fabrikant Russek hat seinen ganzen Ehrgeiz daran gesetzt, in den Reichstag gewählt zu werden. Mehr geschoben als schiebend, laviert er zwischen den Konservativen, Nationalliberalen und Sozialdemokraten, deren Vertreter - ausnahmslos um persönlicher Vorteile willen - Russek ihre Unterstützung und ihre Stimme bei der Wahl anbieten.

Der Führer der Rechten, Graf Reydt, will seinen Sohn mit Russeks Tochter Luise verheiraten, um sich finanziell zu sanieren; Grübel, der Geschickteste von allen, tritt als Sprecher der Mittelpartei auf und wirbt ebenfalls um Luise, die ihn liebt; Redakteur Bach von der "Volksstimme", der für Russek Propaganda macht und dabei vor keiner Tatsachenverdrehung zurückschreckt, hat Absichten auf dessen Frau. Seidenschnur, ein Rivale, der Russek Geld schuldet, scheidet gegen das Versprechen, dass ihm seine Schulden erlassen werden, aus dem Wahlkampf aus.

In seinem Eifer, es allen Parteien recht machen zu wollen, stößt Russek bei einer Wahlversammlung alle vor den Kopf. Als letzte Rettung bietet sich Redakteur Bach an, der ihm mit Hilfe der Presse den größeren Teil der Stimmen zu verschaffen verspricht. Russek, dem alle Mittel recht sind, treibt seine Frau dem Redakteur förmlich in die Arme...