04.05.2016

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Georg Büchners "Lenz" beschreibt eine Fluchtbewegung, und auf der Flucht hat...

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Die Welt scheint stillzustehen in diesen Sekunden. Alle halten den Atem an:...

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Stellen Sie sich vor, Ihr ärgster politischer Widersacher ist tot und Sie...

Neu bei FBE: "Wie Großvater schwimmen lernte" von Viola Rohner
Als Sophia noch Sophietta war, dünn wie ein Salatblatt und mit Zahnlücke,...

DSE: "Zurück auf Anfang" am Wolfgang-Borchert-Theater
Am 26. Mai 2016 findet am Wolfgang Borchert Theater in Münster die...

Neu bei DESCH: "Die gefälschte Wahrheit" von Peter Buchholz
"Erben bringt Scherben", diese Erfahrung machen die grundverschiedenen...

UA: "Die lebenden Toten oder Monsters of Reality" bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Die Ruhrfestspiele Recklinghausen zeigen in diesem Jahr in Koproduktion mit...

UA: "Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften" von Irmgard Keun in Frankfurt
Am 8. Mai gelangt am Theaterhaus Frankfurt zum ersten Mal Irmgard Keuns...

Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks "Martin L." zum Luther-Jahr 2017
Titel, Thesen, Temperamente – 2017 ist Luther-Jahr! Am  31. Oktober 1517...

Sommerpremieren Teil 1
Derzeit zwar schwer vorstellbar – aber der Sommer kommt. Garantiert! Und mit...

"Alma und das Genie" in der Bar jeder Vernunft
Selbst für eine Jahrhundertmuse eine große Sache: Alma Mahler, alias Nini...

Zum Wiederentdecken "Schlachthaus" von Kaite O'Reilly
Schlachthaus, das erste Stück der irisch-englischen Autorin Kaite O'Reilly,...


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Der Kirschgarten

(Wischnjowy Sad)
Eine Komödie in vier Akten
Deutsch von Hans Walter Poll
5D, 7H, Nebendarsteller

Die Familie der Ranjewskaja, die den schönsten Kirschgarten des Gouvernements besitzt, ist vollkommen bankrott. Zurückgekehrt aus Paris, muss sich die leichtlebige Gutsherrin der Zwangsversteigerung des Gartens stellen. Ihre Tochter Anja hängt weniger an dem Ort: Sie will sich zusammen mit Trofimow in der Stadt Arbeit suchen und hofft, dort ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben führen zu können. Zwar macht Kaufmann Lopachin den Vorschlag, den unprofitablen Garten abzuholzen und das Gelände zur Errichtung von Sommerhäusern zu parzellieren – womit der Ruin abgewendet werden könnte –, doch wollen sich weder die sentimentale Ranjewskaja noch ihr lebensuntüchtiger Bruder Gajew vom Kirschgarten trennen. Während es die Familie vorzieht, im Haus ein rauschendes Fest zu feiern, ersteigert der Kaufmann Lopachin, ein Vertreter der kommenden Gesellschaftsschicht, den Garten. Die Ranjewskaja beschließt, nach Paris in die Arme des schäbigen Liebhabers zurückzukehren. Ihre Pflegetochter Warja, die gern Lopachin geheiratet hätte, wird als Wirtschafterin in der Nachbarschaft arbeiten. Anja und Trofimow brechen nach Moskau auf, um für den "Fortschritt der Menschheit" zu wirken. Nur der alte Diener Firs, den man versehentlich im Haus eingeschlossen hat, bleibt zurück. Mit dumpfen Axtschlägen beginnen Lopachins Arbeiter, den Garten abzuholzen.

Dieses Werk liegt auch in folgender Übersetzung vor:

Der Kirschgarten
In der Übertragung des Slavischen Seminars der Universität Kiel