25.05.2015

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Neu bei FBE: "Mann und Frau" von Christoph Schneider
Markus ist 52 und war Architekt. Seine Firma ist in Konkurs gegangen, jetzt...

Neu bei FBE: "Dinah Washington" von Oliver Goldstick
Oliver Goldstick ist es gelungen, Dinah Washingtons schwer erkämpften Erfolg...

UA: "Supertrumpf" von Esther Becker in Dinslaken
Esther Becker gewann 2014 den Kathrin-Türks-Preis für Supertrumpf. Am 8. Mai...

DSE: "Höhenrauschen" von Lisa McGee am Theater Aalen
Das Theaters Aalen feiert am 10. Mai die deutschsprachige Erstaufführung von...

ÖEA: "Vater" von Florian Zeller am Tiroler Landestheater in Innsbruck
"Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis....

"Aufstieg und Fall von Little Voice" am Theater in der Josefstadt
Am 7. Mai feiert Aufstieg und Fall von Little Voice von Jim Cartwright...

Zur Urheberrechtsdebatte: Das Ende der Phantasie
In der aktuellen Theaterdebatte zum Thema Urheberrecht sind die juristischen...

Neu bei FBE: "Edelweißpiraten" von Christopher Haninger und Hannah Biedermann
1. Juni 1941: der Felsensee im Siebengebirge wird zum Taufbecken von Gerle...

Neu bei FBE: "Ein Fest bei Baba Dengiz" von Volker Ludwig
Am 17. April wurde Volker Ludwigs Stück Ein Fest bei Baba Dengiz erfolgreich...

UA: "Wo verdammt ist Frau Wermes?" von Claudia Tondl in St. Pölten
Das Landestheater Niederösterreich in St. Pölten feiert am 16. Mai die...

Zum Wiederentdecken: "In bester Gesellschaft" von Samuel Taylor und Cornelia Otis Skinner
"The Pleasure of His Company" – eine amüsante Komödie, die vor allem durch...


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Der Kirschgarten

(Wischnjowy Sad)
Eine Komödie in vier Akten
Deutsch von Hans Walter Poll
5D, 7H, Nebendarsteller

Die Familie der Ranjewskaja, die den schönsten Kirschgarten des Gouvernements besitzt, ist vollkommen bankrott. Zurückgekehrt aus Paris, muss sich die leichtlebige Gutsherrin der Zwangsversteigerung des Gartens stellen. Ihre Tochter Anja hängt weniger an dem Ort: Sie will sich zusammen mit Trofimow in der Stadt Arbeit suchen und hofft, dort ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben führen zu können. Zwar macht Kaufmann Lopachin den Vorschlag, den unprofitablen Garten abzuholzen und das Gelände zur Errichtung von Sommerhäusern zu parzellieren – womit der Ruin abgewendet werden könnte –, doch wollen sich weder die sentimentale Ranjewskaja noch ihr lebensuntüchtiger Bruder Gajew vom Kirschgarten trennen. Während es die Familie vorzieht, im Haus ein rauschendes Fest zu feiern, ersteigert der Kaufmann Lopachin, ein Vertreter der kommenden Gesellschaftsschicht, den Garten. Die Ranjewskaja beschließt, nach Paris in die Arme des schäbigen Liebhabers zurückzukehren. Ihre Pflegetochter Warja, die gern Lopachin geheiratet hätte, wird als Wirtschafterin in der Nachbarschaft arbeiten. Anja und Trofimow brechen nach Moskau auf, um für den "Fortschritt der Menschheit" zu wirken. Nur der alte Diener Firs, den man versehentlich im Haus eingeschlossen hat, bleibt zurück. Mit dumpfen Axtschlägen beginnen Lopachins Arbeiter, den Garten abzuholzen.

Dieses Werk liegt auch in folgender Übersetzung vor:

Der Kirschgarten
In der Übertragung des Slavischen Seminars der Universität Kiel