01.08.2015

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Sommertheaterpremieren Teil 2
Für Verzauberung und Verzückung sorgen die Frankenfestspiele Röttingen mit...

DSE: "Die Studentin und Monsieur Henri" am Winterhuder Fährhaus
Am 24. Juli findet an der Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg die...

"Roadmovie": Hörspiel von Esther Becker im Berliner Autokino
Eine verlassene Tankstelle – irgendwo im Nirgendwo. Zwei verlassene Frauen –...

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Endlich Weihnachten - das Fest der Liebe, der Verheißungen und...

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Der Brand des Asylantenheimes am Ende der Straße ist gelöscht, da wird erneut...

Neu bei FBE: "Ein neuer Sommer" von William Boyd
Als Kolja von seinen alten Freunden Tanja und Sergej auf deren Landsitz...

Zum Wiederentdecken: "Mylady" von Éric-Emmanuel Schmitt
"Wenn 'Die drei Musketiere' die Geschichte von Jungs ist und den Jungs...

Sommertheaterpremieren Teil 1
Die Natur ist grün, der Wind mild und es wird wärmer - all das verrät uns,...


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Bild von Georg KaiserKaiser, Georg

Der 1878 in Magdeburg geborene Dichter zählte zwischen 1917 (UA Die Bürger von Calais) und 1933 zu den meistgespielten expressionistischen Dramatikern Deutschlands. Sendungsbewusst verkünden seine mathematisch durchkonstruierten Stücke eine Botschaft. Seine von Station zu Station gehetzten Figuren verkörpern Ideen, wirken ruhelos wie seine Sprache. Nach seinem lange erwarteten Durchbruch 1917 schrieb er Stück auf Stück, insgesamt mehr als 70 Dramen, drei Romane, Erzählungen und über 170 Gedichte.

Obwohl Kaiser 1908 eine reiche Kaufmannstochter geheiratet hatte und seit 1918 erhebliche Tantiemen erhielt, reichten die finanziellen Mittel kaum zum Unterhalt seines aufwändigen Lebensstils, der ihm als Dichter seiner Meinung nach zustand. Infolge einer Unterschlagung wurde er 1921 zu einem Jahr Haft verurteilt.

1933 belegten ihn die Nationalsozialisten mit Schreib- und Aufführungsverbot. 1938 entzog sich Kaiser einer drohenden Verhaftung durch Flucht in die Schweiz. Unter ärmlichen Verhältnissen leidend reflektierte er mit Hilfe biblischer und historischer Stoffe die Problematik der Zeit und seines immer noch übersteigerten Ichs. Am 4. Juni 1945 starb er in Ascona (Tessin).

 

Die Koralle

Schauspiel in fünf Akten
5D, 18H, Nebendarsteller

Der Milliardär ist trotz eines sehr menschlichen Zuges ein hartherziger Industriekapitän, und die Erkenntnis des Leides und der Entbehrungen seiner Arbeiter bewegen seinen Sohn und seine Tochter dazu, sich von ihm loszusagen. Der Milliardär hat als Kind die äußerste Not kennengelernt.

Im Gegensatz dazu hat sein Sekretär, der ihm aufs Haar gleicht und der sogar von den eigenen Kindern mit ihm verwechselt wird, eine sehr glückliche Kindheit gehabt; diese Tatsache bringt den Milliardär auf die Idee, den Sekretär zu töten, um physisch und geistig in seine Rolle zu schlüpfen. Tatsächlich wird er als vermeintlicher Sekretär verhaftet und als Mörder des Milliardärs verurteilt.

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Dieses Stück ist Teil der "Sozialen Trilogie" von Georg Kaiser. Weitere Teile:

Gas I

Gas II