19.09.1476

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Aristophanes

Aristophanes (* ca. 446 vor Chr.; † c. 386) war ein griechischer Komödiendichter.

Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der griechischen Komödie. In seinen Werken machte sich Aristophanes oft über zeitgenössische Personen und Ereignisse lustig. Dabei persiflierte er Stilmittel anderer Dichter, z. B. Euripides’, und äußerte sich sowohl kritisch wie spöttisch über Leute wie Sokrates oder die Sophisten. Für seine Komödien erhielt Aristophanes oftmals hohe Auszeichnungen. Von Aristophanes sind elf Werke vollständig erhalten.

 

Lysistrata

Komödie
Deutsch von Ludwig Seeger
Für die Bühne bearbeitet von Franz Reichert
6D, 6H, Nebendarsteller

Athen, in der Nähe und auf der Akropolis, um 410 v.Chr. Die Frauen haben den seit 20 Jahren nahezu ohne Unterbrechung wütenden Bruderkrieg zwischen Athen und den Städten des Peloponnes gründlich satt – aber was tun? Lysistrata hat die Initiative ergriffen, Frauen aus ganz Hellas zusammengerufen und trägt ihnen einen Plan vor, wie man die kriegssüchtigen Männer kurieren könne: Man müsse ihnen, bis wieder Frieden herrsche, strikt den Beischlaf verweigern. Schweren Herzens schwören die Frauen Enthaltsamkeit und begeben sich auf die Akropolis, um sich dort zu verbarrikadieren.

Eine Gruppe empörter Greise will die Streikenden ausräuchern, wird aber mit Wasser übergossen und mit unwiderlegbaren Argumenten für den Frieden konfrontiert: Dem Phallos Befriedigung zu verschaffen, sei zwingender als das Schwert zu führen. Die Frauen machen sich ein Vergnügen daraus, die Männer in Hitze zu bringen, um sie dann genauso wenig an sich heranzulassen wie den Ratsherrn an die Kriegskasse. Nur Myrrhine scheint ihrem Mann gegenüber schwach zu werden, doch heldenmütig widersteht sie der Versuchung. Da es wie in Athen auch in Sparta zugeht, wo Lampito die Frauen anführt, schickt man von dort eine Abordnung triebgeplagter Männer, mit der Lysistrata alsbald über Friedensbedingungen verhandelt und wahrhaftig erreicht, was sie wollte: Frieden für das ganze Land. Der Sieg der Liebe wie auch der Vernunft wird mit einem Festmahl und Dank an die Götter gebührend gefeiert.

Dieses Stück liegt auch in folgender Übersetzung vor:

Lysistrata
Deutsch von Erich Fried