21.04.2018

Aktuelle Nachrichten

Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Bild von Edward ThomasThomas, Edward

geb. 1961, arbeitet als Schauspieler und Regisseur in London und in Cardiff, wo er seine eigene Theatergruppe "Fiction Factory" (ehemals "Y Cwmni") leitet. Neben Arbeiten für das Theater entstanden zahlreiche Drehbücher.

weitere Informationen:
www.knighthallagency.com

 

Lied auf eine vergessene Stadt

(Song From A Forgotten City)
Deutsch von Claudia Stang
Mitarbeit Hans-Peter Schupp
3H
UA: 14.02.1995, Chapter Arts Centre Cardiff
DSE: 15.10.1998, Staatstheater Mainz

In Wales das Licht der Welt zu erblicken, scheint keine ausgesprochene Gnade zu sein. Jedenfalls nicht für den Schriftsteller Austin Carlyle. Er liebt sein Land, doch dessen Bedeutungslosigkeit ist ihm so unerträglich, dass er in Cardiff ein Hotelzimmer nimmt und sich dort eine Kugel in den Kopf jagt.

Bevor er es aber tut, begegnen dem alleingelassenen Carlyle Figuren aus seinem Leben, seine sexuellen und literarischen Gegenspieler. Doch sind das keine einfachen Rückblenden, vielmehr surrealistische Szenen und schmerzhafte Splitter der eigenen Biografie. Carlyle fiebert sich eine Welt zusammen, die irgendwo zwischen Bunuel und den Marx Brothers liegt. Die Fragmente von Carlyles Erinnerung kreisen um die Hoffnung auf Verständigung, um die Liebe und um das Ende der Unsichtbarkeit. "Wir müssen zeigen, dass die Art, wie wir leben und lieben und sterben, etwas bedeutet, dass wir Teil der Welt sind, nicht einzigartig, sondern ähnlich."