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Nominierungen für den "Deutschen Musical Theater Preis 2019"
Wir drücken die Daumen und freuen uns über die Nominierungen unserer Autoren...

Neu: "Pig Boy 1986-2358" von Gwendoline Soublin
Am Beispiel des Schweins entwirft Gwendoline Soublin eine so bizarre wie...

UA: "Der Name der Rose" bei den DomStufen-Festspielen in Erfurt
Im Rahmen der Domstufen-Festspiele in Erfurt ist am 9.8. die Premiere des...

Sommertheater: Unsere Premieren von Juni bis August
Wir freuen uns auf Sommer, Sonne und Theater - hier eine Auswahl unserer...

DE: "Der Besuch der alten Dame - Das Musical" bei den Freilichtspielen Tecklenburg
Am 24. Juli 2020 feiern die Freilichtspiele Tecklenburg die deutsche...

Ausgezeichnet: Berliner Kindertheaterpreis 2019 für Esther Becker
"Ein Stück, bei dem man sich fragt, wo es vorher war. Ein Stück, das es schon...

UA: "Der himmelblaue Herr" am Kasemattentheater Luxemburg
Am 6.7. ist die Uraufführung von Fanny Sorgos Stück Der himmelblaue Herr am...

Neu: "Else (ohne Fräulein)" von Thomas Arzt
Angelehnt an Schnitzlers inneren Monolog "Fräulein Else" verortet Thomas Arzt...

Neu: "Das Leben ist ein Wunschkonzert" von Esther Becker
Esther Becker ist das Kunststück gelungen, mit leichter Hand ein gewitztes...

Premieren: "Lazarus" in Leipzig und Göttingen
Lazarus von David Bowie und Enda Walsh entwickelte sich nach der...

Premiere: "Backbeat" an der Württembergischen Landesbühne Esslingen
Am 6. Juni ist die Premiere von Iain Softleys und Stephen Jeffreys'...

UA: "Mr. Nobody" am Jungen Schauspiel Düsseldorf
Am 1. Juni ist die Uraufführung von Mr. Nobody nach dem Film von Jaco Van...

Premiere: "Alles was Sie wollen" an der Komödie am Kurfürstendamm
Am 7. Juni ist die Premiere von Alles was Sie wollen an der Komödie am...


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Das Lager

Deutsch von Sonja Konrath
1D, 8H, Statisten

Die Qualität und Kraft dieses Textes besteht darin, daß die argentinische Autorin nicht versucht, in realistischer Schilderung die Greuel und Schrecknisse eines Konzentrationslagers nachzubilden. Sie wählt einen anderen Weg. Durch die lastende, bedrückende und unheimliche Atmosphäre, die sie in ihrem Stück aufbaut, gelingt es ihr, etwas von dem Grauen zu vermitteln, das sich mit dem Wort KZ verbindet. Mit ihrer Mittelpunktsfigur Martin schafft sie es, im Zuschauer dieselben Gefühle hervorzurufen, denen diese Figur selbst ausgeliefert ist: Martin weiß nicht, was um ihn herum passiert; es geschehen Dinge, die er nicht begreift; das Lager und die Personen mit denen er zu tun hat, werden ihm immer unheimlicher, ohne daß er genau formulieren könnte, weshalb. Er ist verstört, verunsichert, weiß nicht, was auf ihn zukommt, hat Angst und verliert jegliche Selbstsicherheit. Und genau dieses Gefühl erlebt auch der Zuschauer, er wird, wenn man so will, selbst zu einem Insassen dieses Lagers.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch