24.11.3469

Aktuelle Nachrichten

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Leas Tag

Stück von Susanna Mewe
2D, 2H

Der alte Feldmann sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und wohnt mit seiner ca. 34jährigen Tochter Lea zusammen, die ihn umsorgt. Zwischen beiden herrscht eine Haßliebe, wobei der Haß zu überwiegen scheint. Der Alte zieht nur über seine Tochter her, während sie mit stoischer Ruhe das Alltagsgeschehen bestimmt. Bewegung kommt in dieses tägliche Ritual durch Georg, einen jungen Nachbarn. Er, durch einen Unfall isoliert, weiß nicht wohin, verliebt sich in Lea, will mit ihr einen Neuanfang starten.
Neue Bewegung kommt auch durch Clara, die Schwester Leas, die plötzlich auftaucht. Sie ist ziemlich heruntergekommen, drogenabhängig, regeneriert sich ab und an bei Vater und Schwester. Die drei geben ein ziemlich trostloses Bild ab. Traumatisch hatte bei Töchtern und Vater gewirkt, daß die Mutter sie einfach verließ und nun mit einem ehemaligen männlichen Modell durch die Welt reist. Konfusionen entstehen, als Clara mit Georg anbandelt, als Lea sie auf Entzug setzt, als die Mutter ihren Besuch ankündigt, als Lea mit George auf und davon will. Aber am Ende bleibt alles beim Alten: Lea und der Vater kehren wieder in die alten Rituale zurück. Clara geht auf Achse und als neuen Pflegefall hat Lea nun auch Georg auf dem Hals.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch