13.12.2018

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


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Bild von Leo LenzLenz, Leo

Leo Lenz wurde am 2. Januar 1878 in Wien geboren und lebte dort bis zu seinem zehnten Lebensjahr. Zunächst zog er mit seinen Eltern für kurze Zeit nach Bautzen in Sachsen. Danach verbrachte er über dreißig Jahre in Dresden, wo er 1896 sein Abitur machte und 1902 an der Technischen Hochschule seine Staatsprüfungen im Maschinenbau ablegte. Doch schon als Student hatte er sich im Stücke schreiben versucht und betätigte sich deshalb nicht lange in dem erlernten Beruf; seine Leidenschaft galt dem Theater. Um 1908 brachte er sein erstes Lustspiel auf die Bühne, das ihm so beachtliche Erfolge bescherte, dass er sich ganz der Schriftstellerei zuwandte. Im Jahre 1922 siedelte er nach Berlin, seiner neuen Wahlheimat, über.

Nach der Zerstörung seines Hauses im Juni 1944 zog Lenz nach Eisenach, wo in Zusammenarbeit mit Waldemar Frank das Libretto zu Nächte in Shanghai entstand. Ende 1948 wurde im Eisenacher Theater sein jüngstes Lustspiel Eine Frau, sie sich lohnt uraufgeführt. Das Erfolgsgeheimnis der Lenz’schen Lustspiele liegt in der Präzision ihres technischen Aufbaus, in der Sauberkeit des Dialogs, in ihrem Witz und Humor, gepaart mit einer Dosis heiterer Lebensphilosophie, die das Publikum durchaus zum Nachdenken anregen soll. Leo Lenz spielte zwischen 1910 und 1950 mit seinen über 40 Lustspielen eine bedeutende Rolle auf den Bühnen zahlreicher deutscher Theater und auch im Ausland.

Am 29. August 1962 setzte der Tod seinem reichen Schaffen ein Ende.

 

Der Lieblingsdichter

Lustspiel in drei Akten
2D, 2H

Robert, ein bekannter Maler, und seine Frau Hedi sind seit zwei Jahren verheiratet. Da Hedi sehr eifersüchtig ist, hat Robert das Portraitieren schöner Frauen in Berlin aufgegeben und lebt mit ihr auf dem Land. Da er sich jedoch sehr stark der Landschaftsmalerei widmet, langweilt sich Hedi sehr und korrespondiert heimlich mit dem Mode-Schriftsteller Hollweg. Sie lädt ihn zu sich ein, als Robert für einen Abend nach Berlin fahren will.

Robert durchschaut jedoch die Sache, und als ihm sein Freund Oskar erzählt, er verdiene sein Geld mit der Darstellung von Doubles, kommt er auf eine Idee. Da Hollweg telegraphisch abgesagt hat, wovon Hedi nichts weiß, schlüpft Oskar in die Rolle des Mode-Schriftstellers. Dies gelingt ihm so gut, dass selbst Robert ihn für den echten Hollweg hält. Alles scheint aufzufliegen, als die charmante Lisa erscheint und behauptet, sie wäre Hollwegs Frau. Als Robert - der natürlich nicht abgereist ist - plötzlich auftaucht, findet er die Gesellschaft in bester Laune vor. Am nächsten Tag klärt sich alles mit einer großen Überraschung für alle Beteiligten auf...