19.04.2018

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DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Hwang, David Henry

David Henry Hwang wurde 1957 als Sohn eingewanderter Chinesen in den USA geboren. Er wuchs in Kalifornien auf udn besuchte die Stanford University sowie die Yale School of Drama. Seine Theaterstücke "F.O.B." (1980), "The Dance and the Railroad" (1981), "Familiy Devotions" (1981), "The House of Sleeping Beauties" (1983) und "The Sound of a Voice" (1983) wurden allesamt in New York an Joe Papp's Public Theatre augeführt. 1986 schrieb Hwang "Rich Relations" und 1987/88 zusammen mit dem Komponisten Philip Glass "1000 Airplanes on the Roof". Für seine Broadway-Produktion M. Butterfly (1987/88) erhielt Hwang neben anderen Auszeichnungen den Tony Award. M. Butterfly wurd 1989 auch am Shaftsbury Theare in London aufgeführt.

 

M. Butterfly

Deutsch von Jürgen Fischer
4D, 3H
UA: 20.03.1988, Eugene O'Neill Theatre New York
DSE: 26.01.1990, Deutsches Schauspielhaus Hamburg

René Gallimard, in Diensten der französischen Botschaft, kommt 1964 mit seiner Frau in die chinesische Hauptstadt Peking. Bei einem Empfang für ausländische Diplomaten tritt Song Liling auf, eine Diva der Peking-Oper. Sie besticht als exotische Madame Butterfly; Gallimard ist bezaubert und verliebt sich in die Sängerin. Gallimard ist von seiner „Butterfly“ und seiner Rolle als gefährlicher fremdländischer Liebhaber hingerissen. Im Folgenden wird jedoch klar, dass Song ein Spion des chinesischen Geheimdienstes ist, welcher sich für militärische Informationen über die Amerikaner in Vietnam interessiert. Als Song Gallimard einen Sohn gebiert, weiß er noch nicht, dass dieser von der Kommunistischen Partei geliefert wird, um ihn später zu erpressen.

Die „Kulturrevolution“ geht auch an der Peking-Oper nicht spurlos vorüber: Kostüme und Masken werden verbrannt, Künstler gelten als Staatsfeinde. Auch Song wird in ein Umerziehungslager verfrachtet. Gallimard wird nach Frankreich zurückbeordert. Im Mai ’68 lebt er, mittlerweile getrennt von seiner Frau, in Paris, der Zeit in China sichtlich nachtrauernd. Auf den Straßen demonstrieren nun Studenten mit roten Fahnen und verteilen Mao-Bibeln. Eines Nachts steht plötzlich Song vor seiner Wohnungstür. Gallimard verspricht ihr, sie zu heiraten.

Als er einige Zeit später wegen Spionageverdachts verhaftet wird, zeigt sich, dass die chinesische Regierung ihn mit seinem vermeintlichen Sohn erpresst hat. Als Song dem Gericht vorgeführt wird - mit kurzem Haar und im Anzug - muss Gallimard feststellen, dass Song ein Mann ist.

Gallimard wandert ins Gefängnis, Song wird ausgewiesen. Vor den begeisterten Mitgefangenen inszeniert sich Gallimard als „Madame Butterfly“. Zum Schluss begeht er Harakiri und stirbt vor vollbesetzten Rängen.

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