18.02.2018

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Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Bild von Brigitte AthéaAthéa, Brigitte

Die Schauspielerin und Regisseurin Brigitte Athéa (geb. 1957) lebt in Paris und Berlin. Nachdem sie an der Sorbonne Wirtschaftsspanisch studiert hatte, besuchte sie die Schauspielschule Charles Dullin und arbeitete am Théâtre Chaillot mit Tapa Sudana und Jean-Paul Denizon.
Sie schrieb für verschiedene Zeitungen und Radiosender, für die auch mehrere Hörspiele entstanden, u.a. "Parking en soul-sol" (1993), "Le Voleur de Rêves" (1994), "Chantier" (1996) und "Le Gardien du Phare" (1997). Ihre Einakter wurden mehrfach aufgeführt, meist in Eigeninszenierung der Autorin.
Brigitte Athéa schrieb Auftragsarbeiten für das Théâtre de la Minoterie in Marseille und die Compagnie Les Guetteurs d’Ombre in Clermont-Ferrand und war an dem Theaterprojekt "Phèdre Faust" beteiligt.

Stipendien

Stipendium des Centre National des Lettres (1997) und Studienaufenthalt am Centre National d´ Ecritures du Spectacle in La Chartreuse de Villeneuve-Lez-Avignon. Sie erhielt ein Förderungsstipendium vom Centre National des Lettres ( Juni 1997).
Im April 1998 Studien-Aufenthalt beim C.N.E.S (Centre d´ Ecritures du Spectacle) in La Chartreuse de Villeneuve-Lez-Avignon.

 

Momentaufnahmen Frauen

(Instant de femmes)
Deutsch von Astrid Windorf
1-29 D
UA: 03.05.1993, Théâtre International de Langue Française Paris
frei zur DSE

Kurze lyrische Monologe der Erinnerung: Es sind subjektive Situationserfahrungen und Daseins- Beschreibungen von Frauen, die sich ihr Leben, Lieben und Leiden nicht einfach machen.
Meist geht es um Männer, die aber nie auftauchen, um das Verhältnis zu jenen, auf die sie immer warten müssen. Es geht um die kleinen Niederlagen im weiblichen Alltag, um die Selbstverständlichkeiten, die die Männer hinnehmen, um das Mehr an Sorgen und Gedanken, das sich eine Frau macht, ohne dass "er" es merkt.

Ob es eine oder mehrere Frauen sind, die hier sprechen, lässt die Autorin bewusst offen. Begreift man aber die 30 Texte als Geschichte einer Frau, dann könnte man folgendes nacherzählen. Eine Frau lebt in ihren Ängsten und Träumen, verliert einen Mann, so dass das Leben noch trauriger wird und verliebt sich in einen neuen, auf den sie wieder nur warten muss...
Lyrisch und zart unternehmen diese weiblichen Wesen Versuche der Selbstdefinition, ohne dass sie ihre Fremdbestimmung verleugnen können. Und doch wird ein Empfindungsreichtum sichtbar, der dem männlichen Blickwinkel bisher verborgen geblieben ist.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.