18.12.2018

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Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


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Bild von Curt GoetzGoetz, Curt

1888 in Mainz geboren, zählt Curt Goetz zu den wichtigsten Vertretern der gehobenen deutschen Boulevardkomödie und des brillant geschriebenen Konversationsstücks. Bei der pointierten Ausarbeitung der Dialoge dürften dem Autor seine Erfahrungen als Schauspieler sicherlich ebenso geholfen haben wie bei der Dramaturgie seiner well-made-plays.

Standen am Anfang seiner schriftstellerischen Karriere Einakter im Mittelpunkt, etablierte er sich ab 1921 auch als Autor abendfüllender Stücke, wobei er sich viele Hauptrollen quasi "auf den Leib" schrieb z. B. Hokuspokus (1927) oder Dr. Med. Hiob Praetorius (1932).

In den 30er Jahren schrieb er vermehrt Drehbücher und produzierte Filme. 1939 emigrierte er gemeinsam mit seiner Frau Valerie von Martens in die Vereinigten Staaten. Ab 1945 lebte er in der Schweiz, wo er am 12. September 1960 starb.

Im Auftrag von Felix Bloch Erben bearbeitete Curt Goetz den bekannten Schwank Der Raub der Sabinerinnen. Diese Fassung zählt noch heute zu den beliebtesten Bearbeitungen dieses Werkes.

Curt-Goetz-Gesellschaft e. V. (externer Link)

 

Das Märchen

Eine kitschige Begebenheit
1D, 4H

An der Schwelle seines sechzigsten Geburtstages beschließt der Lord, seines langweiligen Lebens und der Rituale mit seinem Butler Herrn Charly müde, sich um 1 Uhr nachts das Leben zu nehmen. Denn wenn er bis zu diesem Zeitpunkt, so lautet die Weissagung des Zigeunermädchens Nadja, nicht die Liebe seines Lebens gefunden habe, dann kann er die Suche aufgeben. Und was ist schon ein Leben wert ohne Liebe? Auch der Advokat Hastings kann ihn von dem finsteren Plan nicht abbringen. Kurz, bevor die Stunde schlägt, wird aber das Märchen wahr: Das geheimnisvolle Zigeunermädchen steigt durch das Fenster des Lords und erobert sein Herz.

Das Märchen ist ein ungemein charmantes Stück über die Liebe, geschrieben voller Poesie und Herzenswärme, mit der ermutigenden Botschaft, dass die wahre Liebe weder soziale – noch Altersschranken kennt.


Dieses Stück ist Teil von:

Die tote Tante und andere Begebenheiten
Drei Einakter
4D, 5H