19.06.1323

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Aktuelle Premierenberichte

Die Mitwisser
28.04.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Schatten eines Jungen
06.04.2018, Göttingen, Deutsches Theater

Lazarus
03.02.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Alice
23.11.2017, München, Metropol Theater

Alles Schwindel
17.12.2017, Berlin, Maxim Gorki Theater

Die Zertrennlichen
26.11.2017, Frankfurt am Main, Schauspiel Frankfurt

Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben
27.09.2017, Mannheim, Nationaltheater

Freiheit
21.09.2017, Wien, New Space Company / Blumenhof

Nichts von mir
22.09.2017, Berlin, Berliner Ensemble

Superhero
16.10.2014, Wiesbaden, Hessisches Staatstheater


Bild von Eugène IonescoIonesco, Eugène

Eugène Ionesco, geb. 1912 in Rumänien, war französischer Dramatiker, Novellist und Romancier. Als Sohn eines rumänischen Rechtsanwalts und einer Französin verbracht er von 1913 ab seine Kindheit in Frankreich. 1925 kehrte Ionesco nach Bukarest zurück, wo er Philosophie und Romanistik studierte, für mehrere rumänische Zeitschriften Literatur- und Theaterkritiken schrieb und als Sprachlehrer arbeitete. 1938 ging er als Stipendiat nach Paris, im 2. Weltkrieg war er als Mitarbeiter der Zeitschrift "Cahiers du Sud" in Marseille, von 1945 an endgültig in Paris. Mit dem "Anti-Stück" Die kahle Sängerin debütierte er als Bühnenautor (UA 1950). In den 50er und 60er Jahren fand das "Absurde Theater" in ihm einen seiner wesentlichen Exponenten. Seine frühen Einakter waren in erster Linie Skandalerfolge, die in kleinen Avantgarde- und Stundententheatern aufgeführt wurden. Mit zunehmender Bekanntheit fanden seine Werke Eingang in das Repertoire der wichtigsten französischen Theater und wurden auch im Ausland, insbesondere auf deutschsprachigen Bühnen, aufgeführt. 1970 wurde er, inzwischen französischer Staatsbürger, Mitglied der Académie francaise. Ionesco starb 1994 in Paris. (Quelle: Theaterlexikon, Hg. C. Bernd Sucher)

 

Mörder ohne Bezahlung

Stück in 3 Akten von Eugène Ionesco
Deutsch von Claus Bremer
3D, 9H

Die erste Szene zeigt Behringer bei der Besichtigung einer modernen, wunderschönen Wohnsiedlung. Nie hätte er sich träumen lassen, daß Menschen in der Lage wären, einen solch idealen Ort zu schaffen: Überall Grün, ein Teich, immer frühlingshaftes Klima und über alledem paradiesische Ruhe und Heiterkeit. Die Straßen jedoch sind menschenleer. Die Einwohner sind entweder geflohen, oder sie verstecken sich in den Häusern, weil ein Mörder hier schon seit langem sein Unwesen treibt. Als er erfährt, daß Dany, in die er sich verliebt hat, eines der jüngsten Opfer geworden ist, beschließt er, den Mörder zu fangen. Unterstützung findet er nicht, da man sich hier mit der Unausrottbarkeit des Bösen seit langem abgefunden hat, mehr noch, alles deutet auf eine geheime Komplicenschaft mit dem Mörder hin. So wird für ihn die Suche nach Beweismaterial mehr und mehr zu einem Alptraum, einer Kette von kleinen Hoffnungen und großen Vereitelungen.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch