11.12.6562

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Eugène IonescoIonesco, Eugène

Eugène Ionesco, geb. 1912 in Rumänien, war französischer Dramatiker, Novellist und Romancier. Als Sohn eines rumänischen Rechtsanwalts und einer Französin verbracht er von 1913 ab seine Kindheit in Frankreich. 1925 kehrte Ionesco nach Bukarest zurück, wo er Philosophie und Romanistik studierte, für mehrere rumänische Zeitschriften Literatur- und Theaterkritiken schrieb und als Sprachlehrer arbeitete. 1938 ging er als Stipendiat nach Paris, im 2. Weltkrieg war er als Mitarbeiter der Zeitschrift "Cahiers du Sud" in Marseille, von 1945 an endgültig in Paris. Mit dem "Anti-Stück" Die kahle Sängerin debütierte er als Bühnenautor (UA 1950). In den 50er und 60er Jahren fand das "Absurde Theater" in ihm einen seiner wesentlichen Exponenten. Seine frühen Einakter waren in erster Linie Skandalerfolge, die in kleinen Avantgarde- und Stundententheatern aufgeführt wurden. Mit zunehmender Bekanntheit fanden seine Werke Eingang in das Repertoire der wichtigsten französischen Theater und wurden auch im Ausland, insbesondere auf deutschsprachigen Bühnen, aufgeführt. 1970 wurde er, inzwischen französischer Staatsbürger, Mitglied der Académie francaise. Ionesco starb 1994 in Paris. (Quelle: Theaterlexikon, Hg. C. Bernd Sucher)

 

Mörder ohne Bezahlung

Stück in 3 Akten von Eugène Ionesco
Deutsch von Claus Bremer
3D, 9H

Die erste Szene zeigt Behringer bei der Besichtigung einer modernen, wunderschönen Wohnsiedlung. Nie hätte er sich träumen lassen, daß Menschen in der Lage wären, einen solch idealen Ort zu schaffen: Überall Grün, ein Teich, immer frühlingshaftes Klima und über alledem paradiesische Ruhe und Heiterkeit. Die Straßen jedoch sind menschenleer. Die Einwohner sind entweder geflohen, oder sie verstecken sich in den Häusern, weil ein Mörder hier schon seit langem sein Unwesen treibt. Als er erfährt, daß Dany, in die er sich verliebt hat, eines der jüngsten Opfer geworden ist, beschließt er, den Mörder zu fangen. Unterstützung findet er nicht, da man sich hier mit der Unausrottbarkeit des Bösen seit langem abgefunden hat, mehr noch, alles deutet auf eine geheime Komplicenschaft mit dem Mörder hin. So wird für ihn die Suche nach Beweismaterial mehr und mehr zu einem Alptraum, einer Kette von kleinen Hoffnungen und großen Vereitelungen.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch