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DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Bild von Nick WoodWood, Nick

Bevor Nick Wood anfing, für das Theater zu schreiben, war er als Schauspieler und Journalist tätig. Heute arbeitet er als Autor und ist Dozent für Szenisches Schreiben, seine Stücke werden in Nord-Amerika und ganz Europa gespielt. Sein Werk "Snapshots" wurde beim Orlando Fringe Festival als "Bestes Stück" ausgezeichnet.
Für BBC Radio 4 schreibt Nick Wood auch Hörspiele. An der Arbeit für Bühne und Radio schätzt er die "Unmittelbarkeit und Einfachheit. Die richtige Bewegung, ein Blick, eine Geste können oft mehr als eine halbe Seite des Dialogs, ein Ton kann den Zuhörer direkt im Herzen des Geschehens ankommen lassen."

Sein Kindertheaterstück "Warrior Square" erlebte unter dem Titel Fluchtwege am Hans Otto Theater in Potsdam seine DSE, wurde zum 7. Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen eingeladen und 2003 mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet.

Weitere Informationen zur Original-Produktion von Malala - Mädchen mit Buch am Nottingham New Theatre finden Sie hier.

 

Mia

Klassenzimmerstück
Deutsch von Anja Tuckermann und Guntram Weber
1D
DSE: 13.01.2005, Thalia Theater Hamburg

Eine junge Frau platzt ins Klassenzimmer. Eine irritierende Person. Mit einer Mischung aus Unsicherheit und Bestimmtheit beginnt sie, Geschichten zu erzählen. Ihre Tasche ist voller Krimskrams und zu jedem Gegenstand scheint Mia eine passende Geschichte spinnen zu können. Jede anständige Geschichte hat sich dabei gefälligst nach der Erzählerin zu richten, damit ein Happy End immer möglich wird. Schwieriger ist es für Mia, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Sie ist eine Roma, eine Zigeunerin, die vor einigen Jahren mit ihrer Familie vor dem Terror auf dem Balkan nach Deutschland geflohen ist. Kaum schien die Familie in dem neuen Land Fuß zu fassen, da verschwindet Mias dreizehnjährige Schwester spurlos. Seit zwei Jahren sind gelegentliche Postkarten die einzigen Lebenszeichen. "Hört auf, nach mir zu suchen" - keine Unterschrift. Mia kann die Schwester nicht verloren geben. Irgendjemand muss sie gesehen haben und wird sich an sie erinnern. Ein Stück über Vorurteile, Fremdheit und Toleranz.