16.08.1206

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Ursula HauckeHaucke, Ursula

Ursula Haucke wurde am 4. April 1924 in Berlin geboren. Für den RIAS Berlin schrieb sie zahlreiche Einzelbeiträge, aber auch langjährige Sendereihen wie z. B. "Erziehungstips – musikalisch verpackt". Für die Reihe "Papa, Charly hat gesagt" zeichnete sie als Hauptautorin verantwortlich (etwa 240 Folgen). Sie schrieb zahlreiche Drehbücher für das Fernsehen, u. a. zu den WDR-Serien "Die Montagsfamilie" und "Solange es gut geht...". Außerdem veröffentlichte sie zehn Bücher, darunter "Bei Oma ist immer was los" und "Papa, Charly hat gesagt". Sie starb am 14. November 2014.

 

Neues von Kellermanns

Komödie in vier Bildern
1D, 1H

Ursula Haucke serviert nach ihrem legendären Frühstück bei Kellermanns eine weitere Portion klug beobachtetes und treffend witzig beschriebenes Eheleben und lädt in Neues von Kellermanns zu einem Wiedersehen mit Lotte und Rudi Kellermann ein.

Die ra(s)tlos besorgten Eltern von damals sind mittlerweile zu gelasseneren Großeltern geworden und stehen kurz davor, mit der Goldenen Hochzeit ihr fünfzigjähriges Eheleben zu feiern. Und das ist, wie sollte es bei den zwei liebenswerten Streithähnen anders sein, kein bisschen langweilig geworden. Mit einem riesigen Karton Fotos werden die Erinnerungen der vergangen Jahre ins Leben gerufen. Die Kinder sind längst flügge und die Kellermanns haben turbulente Zeiten hinter sich gebracht. Mit amüsant liebevoller Schlagfertigkeit werfen die beiden einen Blick zurück, der aber schnell von aktuellen Turbulenzen unterbrochen wird. Mysteriöse Anrufe lassen Heimlichkeiten der Eheleute vermuten. Was deutet Lotte damit an, dass sich ihr Rudi bald mit Erbsensuppe selbst versorgen muss, und warum verlangt ein Anwalt nach Herrn Kellermann? Das erste Rätsel löst sich bald. Lotte muss wegen einer Leisten-OP einen Krankenhausaufenthalt hinter sich bringen und macht Rudi so zum Strohwitwer. Doch die Entbehrung ist nur von kurzer Dauer. Lotte kehrt wohlauf zurück und die Goldene Hochzeit kann beschwingt gefeiert werden. Doch eine Sache macht Lotte trotz geglückter OP noch Bauchschmerzen: Die Mietwohnungen im Haus sollen in Eigentumsobjekte umgesetzt werden. Ein Auszug aus der alteingesessenen Wohnung scheint unvorstellbar, doch das Ersparte reicht nicht zum Kauf - soweit Lotte weiß. Und da bleibt ja noch die Frage, was dieser Anwalt bloß von Rudi Kellermann will ...

Die Figuren Hauckes haben auch 27 Jahren nach der Uraufführung von Frühstück bei Kellermanns im Jahr 1982 nichts an Spritzigkeit und Authentizität verloren. Wie damals werden wir zu Beobachtern von Szenen einer Ehe, die aus dem Leben gegriffen zu sein scheinen und dazu mit einer großherzigen Portion Humor und Ironie versehen sind.