Aktuelle Nachrichten

DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Neben der Spur

4D, 6H
frei zur UA

Das Jugendstück handelt von den drei Jugendlichen Philip, Hanna und Jan, die auf unterschiedliche Weise mit den Werten und Normen der Erwachsenenwelt in Konflikt geraten.
Philip lebt im ständigen Konflikt mit seinen Eltern, die nur mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt sind, ihn vernachlässigen und materiell überversorgen. Seine Freundin Hanna ist genervt von den hohen moralischen Ansprüchen ihrer Familie, während Jan das Leistungsdenken seines Sporttrainers ablehnt und sich von den Lehrern am Gymnasium diskriminiert fühlt, weil seine alleinerziehende Mutter wenig Geld hat.
Die Situation verschäft sich, als Philip wegen des Verkaufs von Haschisch die Schule verlassen muß. Die Reaktion darauf (Eltern und Rektor wollen den Vorfall nach außen hin vertuschen, Hanna trennt sich von ihm) bestärken Philip in seiner Ansicht, daß man nur akzeptiert wird und Liebe bekommt, wenn man die Normen der Erwachsenen übernimmt und sich anpaßt. Als ein letzter Versuch, Hilfe bei seinem Vater zu bekommen, scheitert, wendet Philip sich an seinen besten Freund Jan. Dieser blickt realistisch in die Zukunft und lehnt die Flucht in Drogen ab, aber in seinen Realismus mischt sich auch Resignation. Philip empfindet Anpassung letztlich als Zerstörung seiner Persönlichkeit, hinzu kommt die Angst, so zu werden wie sein Vater. Er begeht Selbstmord, Jan und Hanna bleiben allein zurück.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.