23.07.2014

Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke

Jedermann - Die Rockoper
von Wolfgang Böhmer , Peter Lund und Hugo von Hofmannsthal

Das kunstseidene Mädchen
von Rainer Bielfeldt , Carsten Golbeck und Irmgard Keun

High Society
von Cole Porter

Sinfonie des sonnigen Tages
von Anja Hilling

Das Gummiboot
von Georg Lichtenegger

Ab heute heißt du Sara
von Volker Ludwig

Amphitryon
von Carsten Golbeck

Die wundersame Reise des kleinen Kröterichs
von Yaakov Shabtai

Das Dschungelbuch
von Marc Schubring , Juliane Wulfgramm und Andreas Lachnit

Wolkenbilder
von Mike Kenny

Die Vielgeliebte
von Nico Dostal

Venus im Pelz
von David Ives

Die toten Tiere
von Eva Rottmann

Der Tod und die Mädchen
von Tom van Hasselt

Thrill Me
von Stephen Dolginoff

Der Teufel und die Diva
von Fred Breinersdorfer , Katja Röder und Hildegard Knef

Das tapfere Schneiderlein
von Wolfgang Mitterer und Helga Utz

Die Seiltänzerin
von Mike Kenny

Runnin' Blue
von Anouk Saleming

Planet Willi
von Birte Müller

Oben bleiben!
von Carsten Golbeck

Mira erklärt die Welt
von Martina Montelius

Lohengrin: Unterwegs mit Schwan!
von Katrin Lange

Der lange Weg des Lukas B.
von Willi Fährmann

König Artus und sein Zauberer
von Willi Fährmann

Kind aller Länder
von Irmgard Keun

Kebab Connection
von Anno Saul

Karneval
von Jordi Galceran

Ich falle
von Johanna Emanuelsson

Hans im Glück
von Katrin Lange

Gertrud goes Korea
von Ekat Cordes

Gärtner sterben stets im Herbst
von Rainer Volker Larm

Der fremde Blick oder Der Schacht
von Christian Lollike

Adieu, Herr Minister
von Jordi Galceran

Die Drei von der Stammzelle
von Tom van Hasselt

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
von Thomas Zaufke , Katrin Lange und Edith Jeske

Drei - ein Musical für zwei
von Tom van Hasselt

Dr. Ich
von Tom van Hasselt

Come Back
von Stefanie Gerhold

Clivia
von Nico Dostal

Cancun
von Jordi Galceran

Billy (brüllende Tage)
von Fabien Cloutier

Das Bekenntnis eines Masochisten
von Roman Sikora

Paradiso
von Lida Winiewicz

Hedwig and the Angry Inch
von Stephen Trask und John Cameron Mitchell

Peter Pan
von Mark Charlap und Jule Styne

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
von Uli Jäckle und Karel Svoboda


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Georg KaiserKaiser, Georg

Der 1878 in Magdeburg geborene Dichter zählte zwischen 1917 (UA Die Bürger von Calais) und 1933 zu den meistgespielten expressionistischen Dramatikern Deutschlands. Sendungsbewusst verkünden seine mathematisch durchkonstruierten Stücke eine Botschaft. Seine von Station zu Station gehetzten Figuren verkörpern Ideen, wirken ruhelos wie seine Sprache. Nach seinem lange erwarteten Durchbruch 1917 schrieb er Stück auf Stück, insgesamt mehr als 70 Dramen, drei Romane, Erzählungen und über 170 Gedichte.

Obwohl Kaiser 1908 eine reiche Kaufmannstochter geheiratet hatte und seit 1918 erhebliche Tantiemen erhielt, reichten die finanziellen Mittel kaum zum Unterhalt seines aufwändigen Lebensstils, der ihm als Dichter seiner Meinung nach zustand. Infolge einer Unterschlagung wurde er 1921 zu einem Jahr Haft verurteilt.

1933 belegten ihn die Nationalsozialisten mit Schreib- und Aufführungsverbot. 1938 entzog sich Kaiser einer drohenden Verhaftung durch Flucht in die Schweiz. Unter ärmlichen Verhältnissen leidend reflektierte er mit Hilfe biblischer und historischer Stoffe die Problematik der Zeit und seines immer noch übersteigerten Ichs. Am 4. Juni 1945 starb er in Ascona (Tessin).

 

Oktobertag

Schauspiel in drei Akten
2D, 4H

Ein junges Mädchen hat drei Begegnungen mit einem Leutnant, ohne dass der junge Mann auf sie aufmerksam wird. Sie erträumt sich eine Beziehung zu ihm, und als sie neun Monate nach der mit einem zufällig begegneten Fleischergesellen verbrachten Nacht ein Kind zur Welt bringt, sieht sie es selbstverständlich als Kind des Leutnants an.

Der Vater des Mädchens bringt den Namen des Leutnants in Erfahrung und fordert von diesem Genugtuung. Der Leutnant lehnt ab. Da taucht der tatsächliche Vater des Kindes auf, enthüllt die Wahrheit und fordert eine Schweigesumme. Der Vater ist zur Zahlung bereit, doch der Leutnant, der sich inzwischen tatsächlich in das Mädchen verliebt hat, lehnt nun seinerseits ab. Er ist in ihre Traumsphäre hinübergetreten und nicht mehr bereit, die Vaterschaft einem anderen zu überlassen. Er löst das Problem Fleischergeselle auf seine Weise...