20.09.6231

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


Archiv

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Onkel Wanja

(Djadja Wanja)
Deutsch von Hans Walter Poll
4D, 5H

Ein berühmter Professor i.R., alt und eitel, lebt an der Seite einer jungen schönen Frau, die der angeblichen Kapazität ihre Jugend gegeben hat, von den Erträgen des Gutes seiner ersten, verstorbenen Frau. Um diese Erträge so zu gestalten, dass er wirklich bequem davon leben kann, bewirtschaften seine Tochter aus erster Ehe und sein Schwager dieses Gut und gönnen sich nichts, nur um den hohlen, aufgeblasenen Professor zu erhalten. Wie ein Vampir saugt er allen, die mit ihm in Berührung kommen, ihre Lebenskraft aus; seine Schwiegermutter aus erster Ehe vergöttert ihn, seine junge Frau hat ihn zwar längst durchschaut, doch sie bleibt bei ihm, sein Schwager hasst ihn, rackert sich aber trotzdem für ihn ab, er dagegen nimmt von ihnen alles an, als gehöre es sich so. Der Schwager erhebt sich empört gegen ihn, schießt auf ihn zweimal, ohne ihn zu treffen, und ergibt sich dann in sein Los. Nach der Abreise aller der Personen, durch die ein turbulenter Wirbel herbeigeführt wurde, kehren die Zurückbleibenden wieder nach und nach geduldig an ihre abtötende Alltagsarbeit für das leibliche Wohl des leeren Götzen, des Professors, zurück.