24.05.2016

Aktuelle Nachrichten

UA: "Die lebenden Toten oder Monsters of Reality" bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Die Ruhrfestspiele Recklinghausen zeigen in diesem Jahr in Koproduktion mit...

"Alma und das Genie" in der Bar jeder Vernunft
Selbst für eine Jahrhundertmuse eine große Sache: Alma Mahler, alias Nini...

Neu bei FBE: "Wie Großvater schwimmen lernte" von Viola Rohner
Als Sophia noch Sophietta war, dünn wie ein Salatblatt und mit Zahnlücke,...

Neu bei DESCH: "Die gefälschte Wahrheit" von Peter Buchholz
"Erben bringt Scherben", diese Erfahrung machen die grundverschiedenen...

Neu bei FBE: "Feuer fangen" von Luc Tartar
Die Welt scheint stillzustehen in diesen Sekunden. Alle halten den Atem an:...

Neu bei DESCH: "Frauentag" von Daniel Besse
Stellen Sie sich vor, Ihr ärgster politischer Widersacher ist tot und Sie...

Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks "Martin L." zum Luther-Jahr 2017
Titel, Thesen, Temperamente – 2017 ist Luther-Jahr! Am  31. Oktober 1517...

UA: "Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften" von Irmgard Keun in Frankfurt
Am 8. Mai gelangt am Theaterhaus Frankfurt zum ersten Mal Irmgard Keuns...

Neu bei FBE: "Lenz Ewiger Durst" von Anja Hilling
Georg Büchners "Lenz" beschreibt eine Fluchtbewegung, und auf der Flucht hat...

DSE: "Zurück auf Anfang" am Wolfgang-Borchert-Theater
Am 26. Mai 2016 findet am Wolfgang Borchert Theater in Münster die...

Sommerpremieren Teil 1
Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm wieder einige Premieren unter freiem...

Zum Wiederentdecken "Schlachthaus" von Kaite O'Reilly
Schlachthaus, das erste Stück der irisch-englischen Autorin Kaite O'Reilly,...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Onkel Wanja

(Djadja Wanja)
Szenen aus dem Landleben in vier Akten
Deutsch von Hans Walter Poll
4D, 5H

Ein berühmter Professor i.R., alt und eitel, lebt an der Seite einer jungen schönen Frau, die der angeblichen Kapazität ihre Jugend gegeben hat, von den Erträgen des Gutes seiner ersten, verstorbenen Frau. Um diese Erträge so zu gestalten, dass er wirklich bequem davon leben kann, bewirtschaften seine Tochter aus erster Ehe und sein Schwager dieses Gut und gönnen sich nichts, nur um den hohlen, aufgeblasenen Professor zu erhalten. Wie ein Vampir saugt er allen, die mit ihm in Berührung kommen, ihre Lebenskraft aus; seine Schwiegermutter aus erster Ehe vergöttert ihn, seine junge Frau hat ihn zwar längst durchschaut, doch sie bleibt bei ihm, sein Schwager hasst ihn, rackert sich aber trotzdem für ihn ab, er dagegen nimmt von ihnen alles an, als gehöre es sich so. Der Schwager erhebt sich empört gegen ihn, schießt auf ihn zweimal, ohne ihn zu treffen, und ergibt sich dann in sein Los. Nach der Abreise aller der Personen, durch die ein turbulenter Wirbel herbeigeführt wurde, kehren die Zurückbleibenden wieder nach und nach geduldig an ihre abtötende Alltagsarbeit für das leibliche Wohl des leeren Götzen, des Professors, zurück.