26.07.2014

Aktuelle Nachrichten

DSE: "Backbeat" am Altonaer Theater Hamburg
Kaum neigt sich die Spielzeit dem Ende zu, sind in Hamburg die Pilzköpfe los...

Neuübersetzung: "High Society" von Edith Jeske, Claudia & Knut Lehmann
Als 1997 der Film "High Society" als Musical in San Francisco auf die Bühne...

Sommerpremieren Teil 2
Und weiter geht's mit dem zweiten Teil der diesjährigen Sommerpremieren....

"was innen geht" von Anja Hilling auf der Long List des Deutschen Jugendtheaterpreises 2014
2013 wurde was innen geht mit dem Deutsch-Niederländischen...

Neu bei FBE: Sascha Hawemanns Theaterfassung "Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe"
Am 5. Juni feierte Sascha Hawemanns Bühnenbearbeitung Meine Schwester ist...

Neu bei FBE: "Someone is Going to Come" von Knut Vaage und Jon Fosse
Er und Sie haben sich ein altes Haus gekauft, fernab der Stadt, an einer...

UA: "Jedermann" bei den Erfurter Domstufen-Festspielen
Das erprobte Autorenduo Peter Lund und Wolfgang Böhmer hat sich zum ersten...

Prix Molière für das beste Stück 2014 an "Vater" von Florian Zeller
Am 2. Juni 2014 wurde in Paris im Théâtre des Follies-Bergère erneut der...

10 Jahre "Cabaret" in Berlin – die Bar jeder Vernunft feiert Jubiläum!
Willkommen. Bienvenue. Welcome in der Bar Jeder Vernunft. Vor zehn Jahren...

UA: "Casanova" im Anhaltischen Theater Dessau
Die Herren, die am 4. Juli das Anhaltische Theater Dessau besuchen, müssen...

Zum Wiederentdecken: "Towarisch" von Jacques Deval und Curt Goetz
Prinz Ouratieff lebt mit seiner Frau unter ärmlichsten Umständen in der...

Rückblick: "Ein Mann will nach oben" am Schauspielhaus Bochum
"Karl steht verloren im Treiben: Paare flanieren, Dienstboten wuseln zwischen...


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Onkel Wanja

(Djadja Wanja)
Szenen aus dem Landleben in vier Akten
Deutsch von Hans Walter Poll
4D, 5H

Ein berühmter Professor i.R., alt und eitel, lebt an der Seite einer jungen schönen Frau, die der angeblichen Kapazität ihre Jugend gegeben hat, von den Erträgen des Gutes seiner ersten, verstorbenen Frau. Um diese Erträge so zu gestalten, dass er wirklich bequem davon leben kann, bewirtschaften seine Tochter aus erster Ehe und sein Schwager dieses Gut und gönnen sich nichts, nur um den hohlen, aufgeblasenen Professor zu erhalten. Wie ein Vampir saugt er allen, die mit ihm in Berührung kommen, ihre Lebenskraft aus; seine Schwiegermutter aus erster Ehe vergöttert ihn, seine junge Frau hat ihn zwar längst durchschaut, doch sie bleibt bei ihm, sein Schwager hasst ihn, rackert sich aber trotzdem für ihn ab, er dagegen nimmt von ihnen alles an, als gehöre es sich so. Der Schwager erhebt sich empört gegen ihn, schießt auf ihn zweimal, ohne ihn zu treffen, und ergibt sich dann in sein Los. Nach der Abreise aller der Personen, durch die ein turbulenter Wirbel herbeigeführt wurde, kehren die Zurückbleibenden wieder nach und nach geduldig an ihre abtötende Alltagsarbeit für das leibliche Wohl des leeren Götzen, des Professors, zurück.