20.08.2018

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Onkel Wanja

(Djadja Wanja)
Deutsch von Hans Walter Poll
4D, 5H

Ein berühmter Professor i.R., alt und eitel, lebt an der Seite einer jungen schönen Frau, die der angeblichen Kapazität ihre Jugend gegeben hat, von den Erträgen des Gutes seiner ersten, verstorbenen Frau. Um diese Erträge so zu gestalten, dass er wirklich bequem davon leben kann, bewirtschaften seine Tochter aus erster Ehe und sein Schwager dieses Gut und gönnen sich nichts, nur um den hohlen, aufgeblasenen Professor zu erhalten. Wie ein Vampir saugt er allen, die mit ihm in Berührung kommen, ihre Lebenskraft aus; seine Schwiegermutter aus erster Ehe vergöttert ihn, seine junge Frau hat ihn zwar längst durchschaut, doch sie bleibt bei ihm, sein Schwager hasst ihn, rackert sich aber trotzdem für ihn ab, er dagegen nimmt von ihnen alles an, als gehöre es sich so. Der Schwager erhebt sich empört gegen ihn, schießt auf ihn zweimal, ohne ihn zu treffen, und ergibt sich dann in sein Los. Nach der Abreise aller der Personen, durch die ein turbulenter Wirbel herbeigeführt wurde, kehren die Zurückbleibenden wieder nach und nach geduldig an ihre abtötende Alltagsarbeit für das leibliche Wohl des leeren Götzen, des Professors, zurück.